Schüler befragen Autofahrer

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Schülerinnen und Schüler der Grundschule Traberweg und die Stadtteilpolizisten und Polizei-verkehrslehrer vom Polizeikommissariat 38. Foto: zz

Verstärkte Kontrollen vor den Schulen

Von Jürgen Hartmann
Wandsbek. Die Polizei führt in diesen Wochen verstärkt Verkehrskontrollen vor den Schulen durch. Denn gerade jetzt, nachdem die Erstklässler schon mal alleine zur Schule gehen dürfen oder gehen müssen, ist die Unfallgefahr für diese Personengruppe besonders hoch. „Uns geht es bei diesen Kontrollen nicht darum, mehr Geld für die Hamburger Haushaltskasse einzunehmen, sondern ausschließlich um die Sicherheit der Kinder“, sagte Polizeiverkehrslehrer Torsten Fischer vom Polizeikommissariat 38.

Gelungene Aktion
Die zu schnell fahrenden Autofahrer, die in der letzten Woche im Bereich der Grundschule Traberweg von den Beamten angehalten wurden, wurden – allerdings freiwillig – von Schülerinnen und Schülern aus den dritten und vierten Klassen nach ihrem Verkehrsverhalten befragt. Hier mussten sie sagen, warum sie die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h überschritten hatten und ob sie überhaupt gemerkt hatten, dass sie sich, obwohl es genügend Hinweisschilder hier gibt, im Bereich einer Schule befanden. Allen Autofahrerinnen und Autofahrern, die befragt wurden, gaben ihr Fehlverhalten zu und gelobten Besserung. Die Polizei wird in ganz Hamburg und auch in Schleswig-Holstein diese Schulwegsicherungsaktionen in den nächsten Wochen fortsetzen. Wer dabei nicht erwischt werden will, der sollte bitte genau das Tempolimit von 30 km/h vor den Schulen oder Schrittgeschwindigkeit (7 km/h) in den Spielstraßen genau einhalten.
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