Sie fuhren ein

Anzeige
Im Erkundungsbergwerk Gorleben in einer Tiefe von 840 Metern informierten sich die Mitglieder des Bürgervereins Barsbüttel, wie hier bisher gearbeitet und geforscht wurde. Foto: zz

Barsbütteler Bürgerverein besichtigt Erkundungsbergwerk Gorleben

Von Jürgen Hartmann
Barsbüttel. Gerade in den letzten Wochen wird wieder sehr viel öffentlich darüber diskutiert, wie es mit der Energieversorgung in Deutschland weitergehen soll und ob der Strom auch künftig aus Atomkraftwerken kommen soll. Ein wichtiger Aspekt ist dabei auch, wo die verrauchten Brennelemente aus den Atomkraftwerken endgültig und langfristig gelagert werden sollen. Eine mögliche Lagerstätte wäre ein Salzstock in Gorleben.
Die Mitglieder des Bürgervereins Barsbüttel hatten jetzt die Möglichkeit, sich direkt in Gorleben zu informieren. Mit den Geologen fuhr die Gruppe des Bürgervereins auf eine Sohle von 840 Meter in das Bergwerk ein und erhielt hier „vor Ort“ einen Einblick, wie gearbeitet und bisher geforscht wurde.
„Aufgrund neuer Gesetze dürfen wir aber unsere Arbeiten hier nicht mehr fortsetzen und keine neuen Erkundigungen vorantreiben“, sagten die Mitarbeiter des Bergwerks den Gästen.
Ob und wann diese Erkundungsarbeiten wieder aufgenommen werden dürfen und welche gravierenden Folgen die Einstellung für die 163 Mitarbeiter unter Tage und in den Forschungseinrichtungen hat, steht zurzeit noch nicht fest. Allerdings werden schon jetzt bestehende Zeitarbeitsverträge nicht verlängert. uns war es sehr interessant, direkt zu erleben, was hier eigentlich geschieht und wie hier gearbeitet und geforscht wird. Jeder von uns kann sich jetzt sein persönliches Bild sowohl vom Zwischenlager als auch vom Erkundungsbergwerk machen “, sagte Friedrich-Wilhelm Tehge, der die Besichtigungen für den Bürgerverein organisiert und geleitet hatte.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige