Stadt in der Pflicht

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Herbert Schmalstieg (v.li.), Naciye Celebi-Bektas, Astrid Hennies und Kazim Abaci diskutierten über Flüchlingspolitik Foto: wb

Mehr Geld für ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuung

Rahlstedt „Flüchtlinge: Herausforderung und Chance zugleich“ war das Thema einer Veranstaltung, zu der die SPD-Wahlkreiskandidatin Astrid Hennies eingeladen hatte. Zahlreiche Interessierte waren ins Gymnasium Rahlstedt gekommen. Nicht teilnehmen konnte Sozialsenator Detlef Scheele, da er aufgrund eines Trauerfalles kurzfristig absagen musste. Er wurde von Kazim Abaci, SPD-Fachsprecher für Integration in der Bürgerschaft, vertreten. Abaci zeigte auf, wo und wie in Hamburg die Erst- und Folgeunterbringungen der zurzeit sehr hohen Anzahl an Asylbewerbern und Flüchtlingen funktioniert. Ihm lag besonders am Herzen deutlich zu machen, dass für die Betreuung die ehrenamtliche Unterstützung erforderlich ist, die in Hamburg durchaus schon vorhanden ist. Er betonte, dass der Senat im neuen Haushalt mehr Geld für die ehrenamtliche Betreuung einstellen werde. Anschließend berichteten Dr. h.c. Herbert Schmalstieg, ehemaliger Oberbürgermeister von Hannover, und Naciye Celebi-Bektas vom S.A.Z. Kinderhilfswerk Hannover von ihren Besuchen in den Krisenregionen, wo Flüchtlinge in unwürdigen Unterkünften leben. Astrid Hennies schloss den Abend mit den Worten und Wünschen, „dass wir Hamburger in allen Stadtteilen Flüchtlingen willkommen heißen sollten. Es darf nicht sein, dass in reichen Stadtteilen von Hamburg Urteile erwirkt werden, weil Schutzsuchende scheinbar nicht ins Wohnumfeld passen.“
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