Start an Wandse-Terrassen

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Der Platz am Ende der Fußgängerzone Schweriner Straße soll attraktiver werden Foto: wb

Vertrag für neuen Biergarten vor Abschluss. Im Sommer soll‘s losgehen

Von Rainer Glitz
Hamburg. Die Fläche am Ende der Schweriner Straße wirkt leer und schmucklos, die Grandfläche ist größtenteils voller Unkraut. Die Treppen hinunter zum Wasser sind noch wenig einladend. Das soll sich schon bald ändern. Im August vergangenen Jahres hat ein Arbeitskreis aus Rahlstedter Vereinen, Politik und Wirtschaft ein Konzept ausgearbeitet, das jetzt umgesetzt werden soll. Mit im Boot ist das an die Wandseterrassen angrenzende Restaurant „Schweinske“, das einen Teil der Fläche bewirtschaften will. Voraussetzung dafür ist ein Vertrag mit dem Bezirk Wandsbek, entsprechende Gespräche gab es bereits.
„Wir sind auf einem guten Weg“, sagt Michael Ludwig-Kircher, der für die SPD im Rahlstedter Regionalausschuss sitzt. Er rechne bereits in Kürze mit einem Vertragsabschluss. Das „Schweinske“ soll sich um Sauberkeit und Ordnung an den Terrassen kümmern, dafür darf es einen Biergarten betreiben. Der soll nach dem bayerischen Modell funktionieren, Besucher dürfen ihr Essen mitbringen bzw. man kann sich dort auch ohne Verzehr aufhalten.
An der Treppe zur Wandse und auf den Mauern sollen Holzauflagen und Sitzkissen platziert werden, die Kosten dafür übernimmt ebenfalls das „Schweinske“. Auch weitere Sitzbänke und Spielgeräte für die Kinder sollen die Fläche attraktiver machen. „Die Rahlstedter sollen sich gerne an den Wandseterrassen aufhalten, wir wollen nichts brachliegen lassen“, sagt Ludwig-Kircher. Dazu beitragen soll auch die Nutzung der Grandfläche durch Boule-Spieler. Ähnlich wie am „Haus am See“ in Hohenhorst könnte es dort feste Spieltermine geben. Der Arbeitskreis soll sich schon bald erneut treffen. „Wir wollen sehen, welche Vorschläge schnell umsetzbar sind und welche länger dauern“, so SPD-Politiker Ludwig-Kircher. Geplant ist auch eine portable Bühne, auf der dann Kulturveranstaltungen stattfinden könnten. Voraussetzung dafür ist allerdings ein entsprechender Stromanschluss, den es noch nicht gibt. Auch kleine Feste im Herbst oder vor Weihnachten könnten auf der Fläche veranstaltet werden, eine weitere Idee ist eine Eisbahn mitten in Rahlstedt. (rg)
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