Turnhalle im Umbau

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Noch steckt die Turnhalle unter Baunetzen, bald soll die große Neueröffnung stattfinden Foto: Grell

Schule Wielandstraße rüstet sich für Vierzügigkeit

Eilbek In der Schule Wielandstraße ist in den letzten beiden Jahren viel gebaut worden. Zuerst musste eine neue Mensa her, die durch die Ganztagsbetreuung notwendig geworden war, dann stand die Turnhalle auf dem Sanierungs-Programm. Für über eine Million Euro wird die Halle zurzeit komplett umgebaut. „Wir bekommen neue Fenster, eine neue Fassade und auch die sanitären Anlagen und die Umkleideräume werden erneuert“, sagt Egbert von Frankenberg, der stellvertretende Schulleiter.
Die Schule stellt sich damit vor allem auf die Vierzügigkeit um, die in den kommenden Klassen angestrebt wird. „Klasse eins und zwei laufen schon jetzt vierzügig“, erklärt von Frankenberg. Trotz der neuen Turnhalle haben die Schüler noch einen weiteren Traum für ihren Bewegungsraum: „Sie wünschen sich eine neue Kletterwand“, erklärt Schulleiterin Annegret Koch.

Sponsorenlauf für Kletterwand


Für diesen großen Wunsch haben die Schüler einen Sponsorenlauf veranstaltet, um einen Teil der insgesamt 9.000 Euro zu erlaufen. Die Chancen, ein wenig Geld einzunehmen standen gut, denn weniger als fünf Runden hatte keiner der fleißigen Läufer zu verzeichnen, bei den meisten kamen sogar mehr als ein Duzend Runden zusammen. „In den nächsten vier Jahren“, schätzt Annegret Koch, „werden dann wohl auch die restlichen Gebäude komplett renoviert sein“. Für die neue Vierzügigkeit und die beiden internationalen Klassen an der Schule, wird viel Platz gebraucht und „seit zwölf Jahren sind wir außerdem eine wachsende Schule“, so von Frankenberg. Bei heute 362 Schülern, von denen viele aufgrund der Zweisprachigkeit mit deutschem und spanischem Zweig an die Schule kommen, ist die Nachfrage an der Wielandstraße immer wieder groß. Die Schule ist mit der neuen Mensa und der bald sanierten Turnhalle dann aber bestens auf die nächsten Jahre vorbereitet. (kg)

Info:
Sanierungskosten Turnhalle, 1.167.000 Euro, Architektin: Ellen Weidemeyer
von Knaack& Prell Architekten, Fertigstellung geplant Ende 2015
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