Vom Bus in die S 4

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Der Mitarbeiter-Entwurf: Der Zugang zu den Bussen erfolgt hier über Bussteige Grafik: Hochbahn

Idee für Busbahnhof Rahlstedt findet große Zustimmung

Von Hubert Bätz
Rahlstedt. Die Hochbahn will 2016 den ZOB-Rahlstedt komplett umbauen und dabei den ZOB Richtung Bahnhofsarkaden öffnen. Wie dies angesichts der jetzigen Gestaltung des Helmut-Steidl-Platzes und einer späteren S4 aussehen könnte, lotete Diplomingenieur Axel Armbruster, Leiter des Sachgebietes Betrieb und Infrastruktur bei der Hamburger Hochbahn AG in einer Diskussion mit Lokalpolitikern des Rahlstedter Regionalausschusses aus. Seiner Ansicht nach gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder den ZOB 2016 vorerst als Provisorium zu gestalten, um eine endgültige Lösung nach dem Bau der S4 irgendwann ab 2020 zu realisieren, oder gleich fertig zu stellen, mit dem späteren Problem, „dass dann einiges nicht so optimal ist“. Große Aufmerksamkeit erreichte der Referent nach seinem Zukunftsszenario für den künftigen HVV-Busverkehr schließlich mit der Ideenskizze eines Mitarbeiters, der bereits den ZOB mit einem künftigen S4-Haltepunkt verband. Nach diesem Entwurf würde die derzeitige Personeninsel komplett entfallen, Busse fänden mittig auf dem Platz ihre Stellflächen, der Einstieg zu den Bussen wäre ebenerdig an Extra-Bussteige möglich. Der Umstand, dass dieser Mitarbeiter-Entwurf behindertengerecht wäre, und einen direkten Zugang zum Helmut-Steidl-Platz anbietet, fand große Zustimmung. SPD-Verkehrsexperte Lars Kocherscheid: „Seit langem ringen wir um eine solchen ebenerdigen Zugang, und Sie zaubern das aus dem Hut. Super!“ Der CDU-Abgeordnete Eckard Graage: „Mit diesem Entwurf könnte man einige Jahre bis Fertigstellung der S 4 mit einem Provisorium umgehen.“ Für 2016 kündigte Armbruster eine erste konkrete Maßnahme an: Die Sanierung der Aufbauten und Dächer am ZOB Rahlstedt. Hochbahn und Lokalpolitker bleiben im Gespräch.
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