Vorbild für die Jugend in Hamburg

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Boxlegende Max Schmeling (1905-2005) Foto: wb

Schule(n) nach Boxlegende Max Schmeling benannt

Von Martin Jenssen
Hamburg. Aus zwei mach eins. Die Schule Holstenhof in Marienthal und die Schule am Denksteinweg in Jenfeld wurden zu Beginn des Schuljahres 2011/2012 zusammengelegt.
Jetzt hat die Schule mit den Standorten in zwei verschiedenen Stadtteilen auch einen gemeinsamen Namen: Max Schmeling Stadtteilschule. Sie wird von rund 630 Schülern besucht, die von 40 Lehrkräften unterrichtet werden
„Wir haben lange über den neuen Namen für unsere gemeinsame Schule nachgedacht“, erklärte Schulleiterin Ute Seifert während der Feierstunde zur Namensgebung am vergangenen Donnerstag. Aus den Reihen der Schüler hatte es zuvor zahlreiche Vorschläge gegeben. Zum Beispiel: „Denkhof“. Einige Schüler hatten auch die Namen türkischer Fußballverein als Schulnamen ins Gespräch gebracht. Auch das wurde verworfen.

Er boxte sich durch

Schließlich einigte man sich auf den Namen Max Schmeling Stadtteilschule, den Waldemar Sidorow von der Max Schmeling Box-Akademie ins Gespräch gebracht hatte. An beiden Standorten findet seit längerer Zeit das Boxtraining der Box-Akademie Hamburg statt; am Denksteinweg seit fünf Jahren, an der Schule Holstenhof seit einem Jahr. Das Training wird an allen Wochentagen abgehalten; 160 bis 200 Kinder und Jugendliche nehmen daran teil.
„Max Schmeling ist ein Vorbild für die Jugendlichen“, so Schulleiterin Ute Seifert. „Sein Name steht für Fairness. Selbst nach Niederlagen gab er nie auf. Im Erfolg verlor er nie die Bodenhaftung.“ Waldemar Sidorow ergänzte: „Für Max Schmeling war das Boxen ein Mittel, das ihm half, das Leben von früh auf in die eigenen Hände zu nehmen und etwas daraus zu machen.“

Stiftungsvorstand gratulierte

Der erfolgreiche Boxer und spätere Geschäftsmann Max Schmeling (1905 – 2005) hatte zu seinen Lebzeiten sein gesamtes Vermögen in eine Stiftung eingebracht, die Max-Schmeling-Stiftung, mit der Maßgabe, Kindern und Jugendlichen zu helfen. Dr. Florian Asche, Vorstand der Max-Schmeling-Stiftung, beglückwünschte die Schulleitung: „Sie hätten keinen besseren Namen finden können!“ Als Gastgeschenk überbrachte er einen Scheck über 1000 Euro. Innen- und Sportsenator Michael Neumann überbrachte der Schule die Glückwünsche des Senats.
Die Schüler der „neuen“ Max Schmeling Stadtteilschule untermalten die Feierstunde mit beeindruckenden musikalischen Darbietungen und einem erfrischenden Film über das Leben von Max Schmeling.
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