Vorgestellt: Wahlkreis 22 Wandsbek

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Zum Wahlkreis 22 gehören vom Bezirk Wandsbek die Stadtteile Bramfeld, Eilbek, Farmsen-Berne, Jenfeld, Marienthal, Rahlstedt, Steilshoop, Tonndorf, Volksdorf und  Wandsbek Symbolfoto: thinkstock

Bundestagswahl 2017: Das Wochenblatt stellt die Wahlkreise der Hansestadt vor

Wandsbek Die Hansestadt hat insgesamt sechs Wahlkreise, in denen Direktkandidaten um die Erststimme werben. Zum Wahlkreis 22 – Hamburg Wandsbek gehören vom Bezirk Wandsbek die Stadtteile Bramfeld, Eilbek, Farmsen-Berne, Jenfeld, Marienthal, Rahlstedt, Steilshoop, Tonndorf, Volksdorf und  Wandsbek. Wahlberechtigt waren 2013 insgesamt 218.797 Einwohner. Die Wahlbeteiligung war mit 67,3 Prozent relativ niedrig. Der teils etwas anders zugeschnittene Wahlkreis Wandsbek ist seit 1949 erst zwei Mal von Kandidaten gewonnen worden, die nicht der SPD angehörten: 1953 gewann Albert Walter für den „Hamburg-Block“ und 2009 Jürgen Klimke von der CDU. Bei allen anderen Bundestagswahlen gewann ein SPD-Kandidat. 1949, 1957 und 1961 Irma Keilhack, 1965 und 1969 Ilse Elsner, 1972 bis 1980 Alfons Pawelczyk, 1983 Eugen Glombig, 1987 bis 1994 Peter Zumkley, 2002 und 2005 Ortwin Runde und 2013 Aydan Özoguz. Sie erzielte 39,9 Prozent der Erststimmen, Frank Schira von der CDU erreichte 37,3 Prozent. Cornelia Kerth holte 6,6 Prozent für die Linke, Katja Husen von den Grünen 6,4 Prozent. Alle anderen Kandidaten blieben unter fünf Prozent. Bei den Zweitstimmen lieferten sich bei der letzten Bundestagswahl in Wandsbek CDU und SPD ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die CDU holte mit 34,8 Prozent ein Plus von 4,6 Prozentpunkten und damit ein überdurchschnittliches Ergebnis (Hamburg: 32,1 Prozent). Die SPD konnte mit 5,8 Prozentpunkten ebenfalls zulegen, landete aber nur bei 34,6 Prozent. Das war aber über dem Hamburg-Schnitt von 32,4 Prozent. Die Grünen landeten bei schwachen 8,7 Prozent (Hamburg: 12,7 Prozent). Die Linke erzielte 7,6 Prozent (Hamburg: 8,8 Prozent). Die FDP scheiterte mit 4,5 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde, noch knapper war es für die AfD mit 4,9 Prozent. Alle anderen Parteien spielten in Wandsbek keine Rolle. (rg)
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