Wo Kinder in Hamburg ernten

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Alle Beteiligten hatten viel Spaß bei der Einpflanzung Foto: gm

Kinderhaus pachtet Kleingarten

Hamburg. Kinder spielen gern, brauchen Platz zum Toben und sind wissbegierig. Um ihnen gerecht zu werden und sie der Natur näher zu bringen, hat das Kinderhaus Alter Teichweg eigens eine Parzelle im Gartenbauverein e.V. „Es blüht“ gepachtet.
Seit Mai kann im einen Kilometer entfernten Kleingarten für etwa 350 Euro jährlich geackert, gepflanzt und geerntet werden. Doch vorerst galt es mit Hilfe eines Zaunes, die Kaninchen auszusperren, damit diese sich nicht an der Ernte bedienten. Dank einer zusätzlichen Pflanzen- und Materialspende der Fielmann AG in Höhe von etwa 1.300 Euro konnte das Brachland in einen ergiebigen Obst- (bald auch Gemüse)garten ausgeweitet werden. Die feierliche Übergabe erfolgte in der vergangenen Woche auf dem 500 Quadratmeter großen Grundstück im Lämmersieth.
Äpfel, Kürbisse und Bohnen wurden bereits eingebracht, Kirschen, Pflaumen, Birnen und allerlei Beeren gedeihen noch. Während die Kinder der hektischen Großstadt entfliehen, lernen sie, was gesunde Ernährung bedeutet und wie in Handarbeit aus Äpfeln ein Mus oder Saft wird, weiß Erzieherin Christin Stüwe.
Der dreijährige Samuel klärt daher auch direkt auf: „Die Punkte auf den Äpfeln gehören dahin, die mit fauligen Stellen darf man aber nicht essen!“ Und da höchstpersönlich säen und ernten hungrig macht, schmeckt „gesund“ gleich doppelt so gut! (gm)
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