Wohlfühlen in Hamburg-Hohenhorst

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Im Hohenhorst- Park sind die Bauarbeiten beinahe beendet

Stadtentwicklungssenatorin lobt Veränderungen: „Geld gut eingesetzt“

Von Rainer Glitz
Hamburg. Es geht weiter voran mit dem Umbau des Hohenhorst Parks. Am nördlichen Eingang werden neue Treppen verlegt, ein neuer Weg in Richtung Schöneberger Straße ist in Arbeit. Auf dem Gelände des alten Bolzplatzes ist bereits eine neue Sportanlage für die Jugendlichen des Stadtteils fast fertig. Es gibt ein Basketballfeld und einen neuen, kleinen Fußballplatz mit einem auffälligen grün-gelben Kunststoffboden. Ein Zaun für die Bälle wird noch folgen. Hamburgs Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau ist nach Hohenhorst gekommen, um sich über die Veränderungen im Quartier zu informieren, das seit 2007 öffentliche Gelder für die Stadtteilentwicklung bekommt.

1,8 Millionen Euro für Parkumgestaltung

„Öffentlicher Freiraum ist wichtig. Die Menschen müssen sich in ihrem Stadtteil wohlfühlen“, sagt Senatorin Blankau. Von Anfang an seien in Hohenhorst Stadtteilbeirat, Schulen, Kitas und Geschäftsleute in die Planungen eingebunden gewesen. „Das Wohnumfeld wurde verbessert und aufgewertet“, ist Blankaus erster Eindruck. Die Umgestaltung des Parks für rund 1,8 Millionen Euro ist eins der Schlüsselprojekte der Stadtteilentwicklung in Hohenhorst. Die Hälfte zahlt der Bezirk, die andere Hälfte kommt aus RISE-Mitteln der Stadt. Vorbei am Blauen Garten, in dem derzeit noch Bagger und Baumaschinen am Werk sind, geht der Spaziergang weiter zum zweiten wichtigen Projekt. Das „Haus am See“ mit Kita, Elternschule, VHS und anderen Angeboten ist längst zentraler Treffpunkt geworden. „Der Name ist gut gewählt, er ist neutral und damit offen für alle“, sagt Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff. Auch der neue Spielplatz nebenan werde sehr gut angenommen. Eine Streuobstwiese soll die Neugestaltung des Parks abschließen.

Beirat soll als Verein weitergeführt werden

Die Tour führt vorbei am Standort des künftigen Neubaus der Jugendeinrichtung Get-to. Im kommenden Jahr wird für rund 600.000 Euro ein Haus mit 200 Quadratmetern Fläche entstehen. Endpunkt ist die umgestaltete Wohnanlage in der Grunewaldstraße, hier entstand unter anderem ein neuer Spielplatz. „Das Geld ist hier gut eingesetzt worden“, lautet das Resümee von Stadtentwicklungssenatorin Blankau.
Es wäre gut, wenn sich die Bürger weiter um ihr Quartier kümmerten, auch nach dem Auslaufen des RISE-Programms 2015. Eine Idee gibt es bereits: Aus dem Beirat soll ein Verein werden. Geld für die nötigen Räume könnte aus dem Quartiersfonds des Bezirkes kommen.
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