XXL-Kühlschrank hilft dem „FaTi“

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Pastor Jürgen Wippermann (l.), Brigitte Friedrich, Katja Krupke und das Ehrenamts-Team vor dem neuen Kühlschrank Foto: kg

Großer Kühlcontainer in Farmsen hält Lebensmittelspenden frisch

Farmsen Über diesen „Kühlschrank“ freut sich ganz Farmsen-Berne: „Der erleichtert uns die Arbeit enorm“, meint Brigitte Friedrich vom Bürgerverein. Und Pastor Jürgen Wippermann von der Evangelischen Kirchengemeinde ergänzt: „Wir können die Arbeit vor allem besser verteilen und Lebensmittel künftig früher bei den Spendern abholen.“ Möglich macht das der neue weiß-blaue 10-Fuß-Kühlcontainer, der seit dieser Woche auf dem Gelände der Jugendfreizeitlounge am Berner Heerweg 187 steht, wo der Farmsener Tisch („FaTi“) jeden Mittwoch von 12.30 bis 14 Uhr Bedürftige zur Lebensmittelausgabe lädt. Der Kühlschrank im XXL-Format – geschätzte Kosten inklusive Transport: rund 10.000 Euro – kommt aus Wilhelmshaven, hat ein Volumen von rund neun Kubikmetern und ist dem Farmsener Tisch dank der Vermittlung der Farmsener VHS-Leiterin Katja Krupke von der Hildegard und Horst Röder-Stiftung finanziert worden. Im neuen Container werden die Spenden aus dem örtlichen Lebensmitteleinzelhandel auf sieben Grad heruntergekühlt und sind somit länger haltbar. Brigitte Friedrich denkt schon an Expansion: „Da wir jetzt viel mehr Lagerfläche für temperaturempfindliche Ware haben, wollen wir versuchen, noch mehr Spender zu gewinnen.“ Der Bedarf ist vorhanden: Jede Woche kommen bis zu 170 Kunden, unter ihnen Senioren mit Minirenten und Arbeitslose, um für sich und ihre Familien Lebensmittel zu erwerben. Für den Einkauf entrichten die registrierten Kunden jeweils einen symbolischen Euro. Teilnehmen kann man nur nach erfolgter Registrierung. Wer vier Wochen lang nicht kommt, wird von der Liste gestrichen. Zu den regelmäßigen Kunden gehören auch rund 40 Flüchtlinge. Die derzeitge Warteliste für den Farmsener Tisch umfasst noch einmal rund 50 Personen. (tel)
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