Zoll findet Container voll Zigaretten

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Zollbeamte entladen einen der Container Fotos: mt

16 Millionen Glimmstengel aus Dubai waren nicht einmal getarnt

Hamburg. Das Zollfahndungsamt Hamburg hat im neuen Jahr seinen ersten großen Erfolg im Kampf gegen den Zigarettenschmuggel gelandet. Die Fahnder haben Mitte Januar zwei aus Dubai stammende Container kontrolliert und rund 16 Millionen Zigaretten gefunden. Mit dem Fund der Zöllner wurde ein Steuerschaden von rund vier Millionen Euro verhindert. Laut Frachtpapieren sollten sich in den Containern Haushaltsgeräte befinden. Den Beamten im Hafen kamen Fracht und Herkunftsort verdächtig vor und fingen die beiden Container ab. Die Schmuggler verzichteten bei der Sendung sogar auf eine Tarnladung: Beide Container waren bis zum Rand mit Zigaretten-Kartons gefüllt.
Zurzeit liegen dem Zoll noch keine Erkenntnisse vor, wer für den Schmuggel verantwortlich ist. Während der Ermittlungen werden die Zigaretten vom Zoll verwahrt, anschließend vernichtet. Die Ladung war, den Ermittlern zufolge, für den englischen Markt bestimmt. „Die Art der Verpackung und die Marke der Zigaretten weisen darauf hin“, erklärt Niels Henning, Sprecher des Zollfahndungsamts Hamburg. Die Zigaretten der Marken „Range Classics“ und „Red Hills“ kosten die Schmuggler geschätzt 0,7 Cent pro Stück. Eine Schachtel geht in England für umgerechnet acht Euro über den Ladentisch. (mt)
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