Zum Spielen in die Natur

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Die Kinder freuen sich über ihr natürliches Außengelände und können es kaum erwarten, auch den letzten Abschnitt, der noch in der Bauphase liegt, endlich nutzen zu könnenFoto: kg:

Neues Außengelände für die Kita Gartenstadtkinder

Wandsbek-Gartenstadt. Die Kita Gartenstadtkinder in der Rosmarinstraße hat ein neues Außengelände bekommen. Silke Stolley, die Leiterin der Einrichtung, ist stolz auf das natürliche Umfeld mit Findlingen, Baumstämmen und Rasenflächen, auf dem die Kinder jetzt wieder so richtig herumtoben sollen. Wenn sich die engagierte Leiterin an ihre eigene Kindheit zurückerinnert, dann fallen ihr die einfachen Spiele ein, die damals beliebt waren. Das Seilspringen, die Hüpfspiele, die einfach auf die Gehwegplatten gemalt wurden, oder das Herumklettern auf Bäume. Alles das war damals noch möglich, weil es noch natürliche Flächen in der Stadt gab, die jetzt nach und nach weniger werden. „Suchen Sie doch mal in der Stadt umgekippte Bäume zum Balancieren und kleine Hügel zum hoch und wieder herunterlaufen“, lacht Silke Stolley, die nicht über bestehende Situationen jammert, sondern dort anpackt, wo Bedarf ist. Über die Finanzen macht sie die Hobby-Bauherrin meist zunächst keine Gedanken, denn bisher hat sie es immer geschafft, aus eigenen Mitteln und mit Hilfe von Spenden die Ideen umzusetzen, die ihre Kinder so nötig brauchten. Silke Stolleys Augen strahlen beim Rundgang über das neu gestaltete Außengelände. „Hier können sich die Kinder mal so richtig auf einen Findling legen, dort durch die Weiden laufen und die weichen Äste im Gesicht spüren, weiter hinten auf einen kleinen Stamm hinüber balancieren oder an der Wasserpumpe mit Matsch spielen. „Die Kinder sollen doch ausprobieren und mit allen Sinnen erleben“, meint die Kitaleiterin, die auch weiß, wie wichtig diese Bewegung für die Entwicklung der Kinder, ihren Gleichgewichtssinn und die Motorik ist. Wo andere Spielplätze aus buntem Metall bestehen, dominiert in dieser Kita das Grün des Rasens, die Erde und das Grau der großen Steine. „Die Farbe, die kommt doch durch die spielenden Kinder auf den Platz“, so Silke Stolley, die es gar nicht erwarten kann, auch den letzten Abschnitt des neuen Außengeländes endlich eröffnen zu können. Zwischen Kräuterbeeten und dem Bolzplatz wird es dort Wege für Dreiräder und andere Fahrzeuge geben und auch ein paar Verkehrsschilder, um den Kindern gleich ein wenig Unterricht für den Straßenverkehr zu bieten. „Ich verbinde gern mehrere Ideen miteinander“, erinnert die motivierte Leiterin. Die Kinder sind ihr sichtlich dankbar für so viel Engagement. Kaum ein paar Meter kann Silke Stolley durch die Kita gehen, ohne von den Kleinen freudig begrüßt zu werden. „Es hat sich gelohnt“, so die knappe Antwort für ganz viel Energie, die in dieser Kitaarbeit steckt. (kg)
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