29 Keller in Hamburg aufgebrochen

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Polizeimeldungen aus Hamburg-Wandsbek

Gleich 29 Kelleraufbrüche meldet das Polizeikommissariat 37 aus dem Kattowitzer Weg. Dort verschafften sich der oder die Täter am vergangenen Wochenende auf unbekannte Weise Zugang zu den Kellerräumen von fünf Mehrfamilienhäusern. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden Fahrräder, entsprechendes Zubehör, altes Werkzeug, ein Karton Weihnachtskugeln und eine Kiste Spirituosen geklaut, wobei die Polizei allerdings bisher längst nicht alle Hausbewohner erreichen konnte. Auffällig bei den Taten ist, dass der oder die Einbrecher alle geknackten Schlösser mitgehen ließen. (th)

Auf der Wiesn beraubt

Auf dem Oktoberfest „Wandsbeker Wiesn“ geriet am vergangenen Freitag um 1.20 Uhr ein 21-jähriger, angetrunkener Besucher, mit zwei etwa gleichaltrigen Männern in einen Streit, der in einer Schlägerei gipfelte. In dessen Verlauf entrissen die beiden Unbekannten ihrem Opfer, das eine blutende Handverletzung erlitt, seine schwarze Lederjacke. Anschließend fuhren die Räuber mit der U-Bahn Richtung Wandsbek-Gartenstadt davon. Die Polizei sicherte die Videoaufnahmen des Bahnhofs. Die Ermittlungen dauern an. (th)

Opfer verfolgte die Täter

Ein Mann wollte um 6.10 Uhr gerade die Heckklappe seines in der Schloßstraße abgestellten Lkws aufschließen, als zwei unbekannte Männer an ihn herantraten. Einer von ihnen riss ihm seine Umhängetasche von der Schulter. Anschließend flüchteten die Täter. Der 45-Jährige alarmierte nicht nur die Polizei, sondern verfolgte die Täter selbst und gab mehrmals Standortmeldungen durch. Mit Erfolg. Wenig später gelang es den eingesetzten Beamten einen der Täter (51) in einem Hinterhof der Wandsbeker Allee festzunehmen. Sein Komplize konnte entkommen. Die geraubte Tasche wurde auf einem Nachbargrundstück entdeckt. (th)

Erneuter Prozess wegen Mordes

Der Prozess wegen eines Mordes in der Rodigallee wird vor dem Landgericht Hamburg neu verhandelt. Am 4. Juni 2013 hatte der Angeklagte sein Opfer mit einem 13 Zentimeter langen Messer so stark verletzt, dass es noch auf dem Gehweg verblutete. Der Täter wurde durch das Landgericht Hamburg am 22. November 2013 zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt. Das Urteil wurde durch den Bundesgerichtshof am 1. Juli 2014 aufgehoben und wird nun neu verhandelt. (wb)
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