Angebliches Gewinnspiel als Köder

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Betrugsopfer sollen angebliche Steuern von rund 200 Euro, häufig 208,34 Euro, überweisen Repro: wb

Hamburger Finanzbehörde warnt vor deutschlandweit tätigen Betrügern

Hamburg Die Finanzbehörde warnt vor einer deutschlandweit tätigen Betrüger-Bande. In den vergangenen Tagen seien Bürger aufgefordert wurden, Steuern auf einen vermeintlichen Gewinn an das Hamburger Finanzamt abzuführen. Ein selbsternanntes „Notariat Bertelsmann“ aus Hamburg meldet sich telefonisch und „informiert“ die Bürger über einen angeblichen Gewinn von 43.000 Euro, der von Hamburger Zeitschriftenverlagen ausgelobt worden sei. Die Kanzlei behauptet, mit der weiteren Abwicklung betraut worden zu sein. Zunächst müssten die Angerufenen Steuern von rund 200 Euro, häufig 208,34 Euro, unter Angabe einer mit der Ziffer 50 beginnenden Bearbeitungsnummer an die Steuerkasse Hamburg unter Angabe der IBAN überweisen. Dies sei angeblich erforderlich, um den Gewinn zu versteuern und um ihn zeitnah überwiesen zu bekommen. Im Anschluss an eine Überweisung der „Steuern“ wird man aufgefordert, 2.900 Euro per Bareinzahlung über die Western Union Bank an ein Konto in Pakistan zu transferieren, um die eigentliche Gewinnauszahlung in die Wege zu leiten. Inzwischen ist auf dem Konto des Finanzamtes eine hohe zweistellige Zahl von Einzahlungen aus dem gesamten Bundesgebiet eingegangen. (rg)
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Kurt Hoffmann aus Hamm | 26.04.2017 | 10:07  
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