Fotoshooting endet mit Anzeige

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Ein günstiges Fotoshooting endet mit einer Anzeige Symbolfoto: wb

Der Fotograf griff zur Schnapsflasche und wollte mehr Geld

Wandsbek Ein Fotoshooting mit Hair-Styling, Make-up sowie einem Poster und dazu einigen kleinen Fotos für nur 19,90 Euro – diese Anzeige in einem sozialen Netzwerk klang so verlockend, dass sich eine Frau mit ihrer Freundin bei dem angegebenen Studio anmeldete und im Vorweg die knapp 40 Euro per Online-Bezahlsystem überwies. Zum verabredeten Termin suchten die Frauen die angegebene Adresse auf und ließen sich von dem Fotografen ablichten, wobei zuvor nur eine von ihnen gestylt und geschminkt worden war. Anschließend sah man sich gemeinsam mit einem Mitarbeiter die zahlreichen Fotos an. Die Frauen fragten, ob es die Möglichkeit gäbe, zusätzliche Bilder zu kaufen. Der Fotograf bejahte und verlangte 400 Euro, ließ sich dann aber 150 Euro herunter handeln. Die Frauen wollten aber schließlich nur ihre versprochenen Gratisbilder, worauf der Mann nicht weiter einging. Statt dessen genehmigte er sich laut Aussage der Geschädigten einen Schnaps nach dem anderen und lallte schließlich nur noch. Die 32 und 33 Jahre alten Frauen, die Angst haben, dass ihre Fotos anderweitig verwendet werden und deshalb deren Löschung verlangen, erstatteten Anzeige bei der Polizei wegen Betrugs. (th)
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