Keine Spur von Kirchendieben

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Bislang fehlt von den Kirchendieben jede Spur Symbolfoto: wb

Täter sind ganz gezielt in die Sakristei eingedrungen

Wandsbek In der Nacht zum Reformationstag wurde die Christuskirche Opfer von Einbrechern (das Wochenblatt berichtete). Pastor Richard Hölck vermutet, dass es die Diebe vor allem auf das Metall abgesehen haben. Die Polizei hat noch immer keine heiße Spur, auch ein weiterer Vorfall ist ungeklärt. Es seien, sagt Pastor Richard Hölck, wahrscheinlich Metalldiebe gewesen. Die Silberschale aus dem Taufbecken, Abendmahlsgeschirr, eine Kiste mit Bronzeengeln sind weg. Die Täter sind „ganz gezielt in die Sakristei“ und haben ihre Spuren mit einem Feuerlöscher verwischt. Ein schon bereitgestelltes Bild blieb zurück. Mit Metalldieben hatten es die Kirchenleute schon häufiger zu tun – deshalb gebe es an der Christuskirche auch nur noch Dachrinnen aus Plastik. Und der Pastor erzählt von einem weiteren, damals nicht öffentlich gemachten Vorfall im Jugendkeller, bei dem nicht nur sinnlose Zerstörung angerichtet, sondern auch Feuer gelegt wurde. Die Polizei bestätigt gegenüber dem Wochenblatt den Verlust der Bronzeengel. Metalle würden gern gestohlen und anschließend zu barer Münze gemacht, sagt Polizeisprecherin Karen Sadowsky. In Wandsbek seien mehrere Türen aufgehebelt, Schränke und Behältnisse durchsucht, Bargeld und Wein gestohlen worden. (fbt)
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