OSZE-Gipfel 2016: Die wichtigsten Facts für Hamburger

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Kommunikationsteams der Polizei stehen beim OSZE-Gipfel bereit Foto: mdt
Hamburg: Hamburg |

++ Straßensperrungen, Sperrzonen und Veränderungen im U-Bahn-Betrieb ++ Die Polizei rechnet mit "Nadelstichen" aus der linken Szene ++ Das bedeutet der OSZE-Gipfel für uns Hamburger ++

Von Marco Dittmer
Die Hamburger Polizei steht vor einem ihrer größten Einsätze der Geschichte. Und doch ist das anstehende OSZE-Ministertreffen in der kommenden Woche nur eine Probe für einen noch größeren Einsatz, dem G20-Gipfel im Juli 2017.

Die Polizei sieht sich eine Woche vor dem Treffen der OSZE-Außenministertreffen am 8. und 9. Dezember gut gerüstet. Dabei setzt die Hamburger Polizei vor allem auf Hilfe aus den anderen Bundesländern. Rund 6.250 der 10.500 Einsatzkräfte kommen aus dem Umland. Hinzu kommen rund. 2.700 Beamte der Bundespolizei. Insgesamt sind rund 35.000 Übernachtungen in 82 Hotels gebucht.

Kommunikations-Teams statt Hundertschaften


Touristen, Delegationen und Hamburgern sollen aber kaum Beamte in martialischer Montur begegnen. Das Sicherheitskonzept der Polizei setzt auf Dialog mit dem Bürger. Kommunikationsteams sind seit Montag in der Innenstadt und im Umfeld der Messehallen aktiv. Trotzdem "haben wir bei den Planungen alle Eventualitäten mit einbezogen", sagt Polizeipressesprecher Timo Zill. Mit linksextremistischer Gewalt rechnet die Polizei demnach aber kaum. Bis heute sind fünf Demonstrationen mit 50 bis 200 Teilnehmern angemeldet. Auch der Anschlag auf die Messehallen vor wenigen Tagen "sei nur ein Nadelstich" aus der linken Szene gewesen.

Neben Sicherheitszonen an den Messehallen und am Rathaus wird es auch Straßensperrungen und Eingriffe in den U-Bahn-Verkehr geben. Hamburgs Innensenator Andy Grote, sprach von einer „Eingriffsschwere, die nicht belastender als das, was wir von großen Sportveranstaltungen haben.“

Alle Sperrungen plus Karten am OSZE-Gipfel im Überblick:

Öffentlicher Nahverkehr:
Die Haltestelle Rathaus wird von der Linie U3 am Donnerstag, 8. Dezember, von sechs Uhr bis in die Abendstunden nicht angefahren, die Zugänge der U-Bahnstation Richtung Altona liegen innerhalb des Sperrgürtels um das Rathaus herum und sind nicht zugänglich.

Straßensperrungen:
An folgenden Straßen kommt es zu Sperrungen. Dabei kann es sich um Teilsperrungen oder nur temporäre Sperrungen handeln. Autofahrer sollten in der Innenstadt in jedem Fall mit Verzögerungen rechnen. Im Rathausbereich werden die Absperrungen ab Donnerstag, den 8. Dezember morgens bis zur Nacht von Donnerstag auf Freitag eingerichtet und betreffen (zumindest zu Teilen) die folgenden Straßen:

Große Johannisstraße
Alter Wall (vom Rathausmarkt bis zur Adolphsbrücke)
Adolphsplatz
Adolphsbrücke
Mönkedamm
Großer Burstah/Börsenbrücke
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