Tödlicher Streit aufgeklärt

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Polizisten sicherten den Tatort an der Kelloggstraße Foto: citynewstv/wb

Polizei verhaftet 21-Jährigen. Vor Messerangriff hatte sich Täter Verstärkung geholt

Jenfeld Die Hintergründe der Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen Ende September an der Kelloggstraße, die für einen 26-jährigen tödlich endete, sind aufgeklärt. Die Polizei verhaftete jetzt einen Tatverdächtigen. Gegen den 21 Jahre alten Beschuldigen wurde Haftbefehl erlassen.

Rückblick


Das war passiert: Sonntag, 28. September, 4.50 Uhr. In der Kelloggstraße in Jenfeld geraten zwei Brüder (26 und 27) mit sieben anderen Personen in einen Streit. Die Gründe dafür sind zunächst unklar. Die Auseinandersetzung eskaliert zu einem Kampf mit Messern; die beiden Brüder erleiden lebensgefährliche Stichverletzungen. Als Polizeibeamte den Einsatzort erreichen, liegen die Brüder stark blutend auf dem Gehweg der Kelloggstraße. Ein Notarzt versorgt die beiden Opfer, während die Polizei den unbefestigten Fahrbahnrand nach Spuren absucht. Anschließend werden beide in ein Krankenhaus eingeliefert, wo der 26-jährige noch am selben Tag seinen schweren Verletzungen erliegt.
Tathergang geklärt
Nach umfangreichen Ermittlungen konnten die Beamten den Tatablauf im Wesentlichen rekonstruieren. So soll es schon vor der Tat zu zwei körperlichen Auseinandersetzungen zwischen dem Beschuldigten und den beiden späteren Geschädigten gekommen sein. Der 21-jährige Beschuldigte holte sich daraufhin die Unterstützung seines Cousins und weiterer Personen. Schließlich verletzte der Beschuldigte den 26-Jährigen durch einen Messerstich in den Oberkörper derart schwer, dass er noch am gleichen Tag verstarb. Der 27-jährige Bruder des Verstorbenen wurde bei der Auseinandersetzung durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt ist der 27-Jährige inzwischen wieder genesen. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte gegen den 21-jährigen Beschuldigten einen Haftbefehl, der vom Amtsgericht erlassen und vergangene Woche von Zielfahndern des Landeskriminalamtes 23 vollstreckt wurde. Die Staatsanwaltschaft Hamburg führte den Beschuldigten einem Haftrichter vor. (wb)
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