Waffen im Hamburger Hafen gefunden

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Hamburger Zollbeamte fanden fast 2000 Elektroschocker in einer Spedition Fotos: Zoll

Der Zoll hat fast 2000 Elektroschocker entdeckt. Die Waffen kamen aus China und waren auf dem Weg in die Ukraine

Hamburg. Hamburger Zollbeamte fanden bei einer Routinekontrolle einer Spedition im Hafengebiet fast 2000 Taschenlampen mit integriertem Elektroschocker. „Die Kartons befanden sich als Beipack in einem Sammelgutcontainer und waren laut Rechnung auf dem Weg von China in die Ukraine“, erklärt Pressesprecher Oliver Bachmann.
Da die Spedition die Taschenlampen nicht als Waffen kennzeichnete und anmeldete, beschlagnahmten die Beamten die Kartons. Die Staatsanwaltschaft leitet nun Ermittlungen wegen Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
Sollte das Verfahren eingestellt werden, könnte die Spedition die fehlenden Papiere nachreichen und die Ware könnte doch noch auf den Weg gebracht werden. Sollte die Staatsanwaltschaft jedoch ein Verfahren gegen den Empfänger, ein ukrainisches Unternehmen, einleiten, gelten die Waffen als Beweismittel und könnten später vernichtet werden.
Die 1977 „Taschenlampen“ sollten nur ein paar Tage in Deutschland zwischengelagert werden und dann weiter in die Ukraine versendet werden. Die Waffen waren für ein ukrainisches Unternehmen bestimmt. Ob die Pakete in das Konfliktgebiet gebracht werden sollte, wollte das Hauptzollamt nicht sagen. (wb)
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