Eilbeker sind noch gut im Rennen

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Hüseyin Tosun (r.) ist mit bislang elf Treffern bester Tor-schütze des SC Eilbek Foto: Thomas Hoyer

Bezirksliga: Von Platz eins bis acht ist alles noch möglich

Von Thomas Hoyer
Eilbek
Die Kicker des SC Eilbek stecken mitten in der Vorbereitung auf den zweiten Teil der Saison, mit der Hoffnung, an die überraschend guten Leistungen der Hinserie anzuknüpfen, in der man lange die Tabelle der Be-zirksliga Ost anführte. Derzeit auf Platz drei liegend, nur vier Punkte hinter Spitzenreiter SV Nettelnburg-Allermöhe, besitzt das Team noch alle Chancen, weiter ganz oben mitzumischen. Wohl keiner hatte mit einem derart guten Abschneiden gerechnet. Neun Siege und ein Unentschieden lautete die überragende Bilanz von Kapitän Christopher Fritze und seinen Mitstreitern in den ersten zehn Partien. „Aber wohl jedem war klar, dass es so nicht weitergehen konnte“, sagt Trainer Peter Vernickel, dessen Truppe besonders auf eigenem Platz eine Macht war. Zwei deutliche 1:5-Auswärtsniederlagen gab es gegen die Topfavoriten SVNA und ASV Hamburg. „In der Abwehr müssen wir noch stabiler werden. Die Offensive steht“, so Vernickel. Bester Torschütze ist bisher Hüseyin Tosun mit elf Treffern. Nils Barrasch, Oldie Harry Nadolny und Christopher Fritze erzielten je sieben „Buden“. „Unser gutes Abschneiden sehe ich in einer deutlichen Entwicklung der Mannschaft in Bezug auf ihre taktischen Möglichkeiten mit unterschiedlichen Spielsystemen zu agieren, ihrer körperlichen Physis und mentalen Stärke“, freut sich der Coach.
Im Verlauf der bisherigen Saison hat der SC Eilbek von seinem großen Kader profitiert, denn mit Lars Jenckel, Pedram Hassan Zadeh Dehka, Kevin Fischhöder und Sevkan Aba beklagt man gleich vier Dauerverletzte. Zudem schieden mit Lukas Kühn (Studium München) und Mike Ettingshaus, ein früherer Leistungsträger (jetzt eigene AH), bereits im Oktober zwei Akteure aus, die der Trainer gerne weiter dabei gehabt hätte.
Zur Winterpause gab es zwei Zugänge von DuWo 08 – Verteidiger Volkan Calik und Mittelfeldspieler Dennis Briese. Zudem rückte mit Sebastian Krohn, der bereits 2015 zweimal aushalf, ein weiterer Kicker fürs Mittelfeld aus der „Zweiten“ ins Aufgebot. Erster Gegner ist zu Hause der TSV Glinde (14. Februar). Es folgt die schwere Auswärtspartie bei der direkt hinter den Eilbekern auf Platz vier rangierenden „Zweiten“ des SC Sternschanze (21. Februar). Zweiter Heimgegner ist Eisenbahn Hamburg.
Aber ehe es soweit ist, bestreiten die Eilbeker fünf Vorbereitungsspiele, die aufgrund der schwierigen Platzverhältnisse an der Fichtestraße durchweg auswärts stattfinden. Vier Partien gegen Victoria II (24. Januar), SC Wellingsbüttel II (30. Januar), Barsbütteler SV (3. Februar) und SC Vorwärts-Wacker Billstedt (7. Februar) stehen noch aus. „Für uns ist zwischen Rang eins und acht noch alles möglich. Die restlichen zwölf Partien sehe ich als Platzierungsspiele, die wir ohne Druck angehen können“, so Vernickel, der sein Traineramt zum Saisonende seinem bisherigen „Co“ Kerem Yildirim übergibt – aber weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen möchte.
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