Farmsener D-Junioren sind Hamburger Hallenmeister

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Cordis überragender Mannschaftskapitän David Schmidke (l.) kann sich gegen Valentin Brandis durchsetzen. Eine Szene aus dem Meisterschaftsfinalspiel zwischen Concordia und dem HSV der alten D-Junioren Fotos: Thomas Hoyer
 
Das Meisterteam des Farmsener TV (hinten v.l.): Justin Brinkmann, Alessandro Sigaud Damaschke, Ayite D‘Almeida, Levy Stig Derlin, Trainer Christian Gorcic; (vorne v.l.): Niklas Bär, Philip Grabitz, Robert GidionFoto: Gettschat

Concordias Kicker werden wie im Vorjahr Dritter in der Meisterrunde. Der SC Eilbek belegt Platz vier in der Pokalrunde

Von Thomas Hoyer
Hamburg. In der Hansestadt gibt es zahlreiche talentierte junge Fußballer. Das zeigte sich bei den Finalrunden der Hamburger Hallenmeisterschaften der Junioren, die am vergangenen Wochenende in den verschiedenen Altersklassen ausgetragen wurden. Mit dabei waren vier Teams aus dem Bezirk Wandsbek, die mit tollen Platzierungen überzeugen konnten.
Am größten dürfte der Jubel beim Farmsener TV gewesen sein, dessen junge D-Junioren (Jg. 2002) in der Sporthalle Barsbüttel neuer Hamburger Hallenmeister wurden. Das Team von Trainer Christian Gorcic präsentierte sich am Finaltag in Topform, wobei die starke Defensive mit Robert Gidion, Alessandro Sigaud Damaschke und Torwart Philipp Grabitz Garant des Erfolges war. In seinen ersten drei Spielen musste das Team nicht einen Gegentreffer hinnehmen. Gegen St. Pauli gab es einen 2:0-Erfolg, während der TSV Sasel und der SV Wilhelmsburg jeweils mit 1:0 bezwungen wurden. Erst in der letzten Partie, in der den Farmsenern ein Unentschieden zum Titelgewinn reichte, gab es nach 2:0-Führung in der Schlussphase noch zwei am Ende bedeutungslose Gegentreffer. Die Tore für den FTV, der 2012 fast in derselben Besetzung Hamburger E-Junioren-Meister geworden war und auf dem 7-er-Kleinfeld in den beiden vergangenen Jahren zweimal das Hamburger Pokalfinale erreicht hatte, erzielten Niklas Bär (3) und Robert Gidion (2). Hinzu kam ein Eigentor. „Meine Mannschaft hat eine hervorragende Leistung geboten und ist verdient Hamburger Meister geworden, was uns auch die anderen Teams bestätigt haben“, freute sich Trainer Christian Gorcic, dem mit Silke Derlin eine engagierte Betreuerin zur Seite steht. „Insgeheim hatten wir schon vorher gehofft, um den Titel mitzuspielen.“
Ebenfalls beachtlich schlug sich die alte E-Junioren des Farmsener TV, die das Pokalfinale erreichte. Nach schwachem Beginn mit einer Niederlage steigerte sich die Mannschaft und erkämpfte den zweiten Platz. Das Team von Trainer Stephan Sielaff, der bei seiner Arbeit von Stefan Heitmann unterstützt wird, spielte in folgender Besetzung: Felizian Beck (TW), Benny Dreca, Torben Heitmann, Robertson Oti,
Fabio Lehmann, Matti Holstein, Thimon Lorenz, Fauad Sultani und David Borgmann, der drei Tore erzielte.
Besondere Anerkennung verdient auch die Leistung von Concordias D-Junioren (alt, Jg 2001), die wie im vergangenen Jahr den Einzug in die Meisterrunde schafften und dort erneut Dritter wurden. Das Team startete äußerst unglücklich, verlor sein Auftaktspiel gegen den Nachwuchs des SC Alstertal-Langenhorn 0:1, der seine einzige Chance zum entscheidenden Tor nutzen konnte. Im Gegensatz zu den Jenfeldern, die mehrere Möglichkeiten besaßen. So hatte Erdogan Özünal mit einem Pfostenschuss Pech. In der zweiten Partie traf man auf den FC St. Pauli. In der chancenarmen Partie neutralisierten sich beide Teams weitestgehend, doch gelang dem Gegner fast mit dem Abpfiff nach einer Ecke das Siegtor. Und auch im dritten Spiel gegen den Favoriten und späteren Sieger HSV klebte den jungen Concorden am Ende das Pech an den Fußballschuhen. Trotz 1:0-Führung durch Kapitän David Schmidke, dem an diesem Tag überragenden Spieler seiner Mannschaft, musste man sich am Ende mit 1:2 geschlagen geben, wobei der entscheidende Gegentreffer abermals erst kurz vor Schluss fiel. Doch das Team ließ die Köpfe nicht hängen, zumal aufgrund der anderen Resultate noch immer die Chance bestand, Dritter zu werden. In der letzten Partie zeigte die Truppe noch einmal, was in ihr steckt und bezwang den SC Victoria durch Tore von Erdogan Özünal (2) und Jonathan Neumann mit 3:0, womit die Bronzemedaille perfekt war. „Auch wenn es heute etwas an der nötigen Cleverness mangelte, bin ich sehr stolz auf meine Jungs, die als Mannschaft dem HSV und St. Pauli ebenbürtig waren, deren Stärke auf der individuellen Klasse einzelner Spieler beruht“, lautete das Fazit von Trainer Ali Özünal. Auch der SC Eilbek hatte allen Grund zur Freude. Die junge E-Junioren schaffte den Einzug in die Pokalendrunde und belegte dort den vierten Platz. Zur erfolgreichen Truppe gehören Attila Dzäbel, Luca Stierke, Vincent Nordmann, Aurel Wagbe, Joshua Aggrey, Henry Schartner und Arkun Acet. Trainiert wird das Team von Taib Bostan und Dörte Dzäbel.
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