Hamburg: Kämpferische Leistung im Finale belohnt

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Das Team der Stadtteilschule feierte mit HSV-Maskottchen Herrmann den Pokalsieg beim Schul-Fußballturnier Foto: wb

Stadtteilschule Meiendorf hat die besten Schul-Fußballerinnen Hamburgs

Hamburg. Die Stadtteilschule Meiendorf hat den Uwe-Seeler-Pokal gewonnen.
Der Jubel kannte nach dem Abpfiff keine Grenzen, Freudentränen flossen. Es war Nervenkitzel pur: Der Titelträger der Mädchen wurde bei Hamburgs größtem Schul-Fußballturnier im Siebenmeterschießen ermittelt. Die Mädchen aus Meiendorf hatten dort das bessere Ende für sich. Mit drei gehaltenen Siebenmetern und einem Tor ging der Sieg am Ende verdient an die StS-Mädchen. Zuvor hatten sie alle Spiele souverän gewonnen, so dass auch die gegnerischen Trainer einem verdienten Sieger gratulierten. Zu den ersten Gratulanten gehörte HSV-Maskottchen Herrmann. Bei der Siegerehrung gab es die Medaillen dann aus den Händen von Ex-HSV-Profi Michael Schröder, der 1983 den Europapokal der Landesmeister mit den Hanseaten gewann. „Die Mädchen waren super und haben toll gekämpft“, lobte Trainer Norbert Morawitz. In der Finalrunde konnte er aus Krankheitsgründen nur auf fünf Spielerinnen zurückgreifen und trat ohne Auswechselspielerinnen an. Als sich dann auch noch eines der Mädchen verletzte, schienen alle Titelträume dahin. Doch die Meiendorferinnen gaben nicht auf. „Es war toll die Mädchen spielen zu sehen. Sie haben sich als Mannschaft präsentiert, die zusammenhält, sich gegenseitig anfeuert und Mut macht“, lobte Sportkoordinator Martin Schulz.
Dabei war die Nervosität gerade im Finale spürbar. Gegen die Adolf-Schönfelder Schule, die man im ersten Spiel noch souverän besiegte, geriet die Mannschaft unerwartet in Rückstand. „Wir waren viel zu nervös, haben nicht zu unseram Spielende gelang der Ausgleich. Das Team war zu diesem Zeitpunkt wieder die deutlich bessere Mannschaft und rettete sich durch das Remis ins Siebenmeterschießen. Dort folgte der große Triumph. Nach der Siegerehrung wollten die Spielerinnen den Pokal gar nicht mehr hergeben. Jedes der Mädchen wollte die begehrte Trophäe in den Händen halten und mit nach Hause nehmen. Für ein Jahr ziert der schwere Wanderpokal jetzt die Vitrine in Meiendorf. (wb)
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