Hamburg: „Wir fahren nach Berlin!“

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Die siegreiche Handball-Jungenmannschaft des Gymnasiums Rahlstedt setzte sich in einem spannenden Finale durch Foto: Hoyer
 
Die Handballerinnen des Gymnasiums Rahlstedt wurden ungefährdet neuer Hamburger Schulmeister. Foto: Thomas Hoyer

Schüler des Gymnasiums Rahlstedt jubeln über erfolgreiche Handballteams

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Für einen außergewöhnlichen Erfolg sorgten die jungen Handballerinnen und Handballer des Gymnasiums Rahlstedt bei den diesjährigen Hamburger Schulmeisterschaften im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia.“ Gleich drei Teams warfen sich in ihren jeweiligen Wettkampfklassen zum Titel, von denen – altersbedingt – allerdings nur zwei Mannschaften für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert sind.
Als Erste mussten die Mädchen des Gymnasiums Rahlstedt das Ticket nach Berlin lösen. Und die junge Truppe, die nach drei gewonnenen Vorrundenspielen schon im Halbfinale mit 19:3 über das Gymnasium Grootmoor triumphiert hatte, ließ in heimischer Halle an der Scharbeutzer Straße von Beginn an keine Zweifel aufkommen, wer als Sieger den Platz verlassen würde. Ihrem Gegner, dem Gymnasium Ohmoor, in allen Belangen haushoch überlegen, gewann das Rahlstedter Team 17:2 (8:1). Die meisten Tore für den neuen Hamburger Schulmeister warfen Jenni Bindseil (4 Treffer), Kathrin Hamacher (3) und Swantje Mühlhause (3). „Da in unserer Mannschaft Vereinsspielerinnen des TSV Hohenhorst, AMTV und Bramfelder SV standen, haben wir im Vorfeld extra noch einmal gemeinsam gezielt trainiert, um ein besseres Spielverständnis zu erreichen“, so AMTV-Trainer Philipp Wittenberg, Sozialpädagoge am Gymnasium Rahlstedt und verantwortlich für den Handballsport an der Schule. „Das hat sich auf dem Platz ausgezahlt. Unser Team hat durch seine mannschaftliche Geschlossenheit überzeugt.“
Im Gegensatz zum Spiel der Mädchen verlief das WKIII-Finale der Jungen, in dem das mit Vereinsspielern des AMTV gespickte Rahlstedter Team auf das Gymnasium Lohbrügge traf, außerordentlich spannend. Der Gegner lag in der ersten Halbzeit dank der Wurfkraft seines 1,94 Meter großen Torjägers Tobias Höricke, der ebenfalls dem AMTV angehört, immer wieder mit einem Tor vorne, ehe Jan Rosenbohm und Joshua Bruhn kurz vor dem Seitenwechsel der Ausgleich beziehungsweise der Führungstreffer zum 8:7 gelang.
Nach der Pause lieferten sich beide Teams weiter ein Duell auf Augenhöhe, wobei die Truppe von Trainer Philipp Wittenberg beim Stand von 13:11 erstmals zwei Treffer in Führung gehen konnte und schließlich am Ende mit 16:14 gewann. Die Tore erzielten Jan Rosenbohm (6), der auf der rechten Angriffsseite kaum zu stoppen war, Joshua Bruhn, Philipp Wäger (je 4) und Luca Montrone (2). Alle vier Torschützen und Keeper Marcel Kokoszka sind Hamburger Auswahlspieler und gehören zur starken 1.C-Jugend des AMTV, die als Tabellenführer der Hamburg-Liga auf dem besten Weg ist, ihren im Vorjahr errungenen Titel zu verteidigen. „Wir sind stolz, beim Bundesfinale mit zwei Mannschaften vertreten zu sein. Dort hängen die Trauben allerdings sehr hoch. Die starken Mannschaften der Sportgymnasien sind klare Favoriten“, so Philipp Wittenberg.
Auch in der nicht zum Bundesfinale zugelassenen Wettkampfklasse I (Jg. 1995 u. jünger) stellte das Gymnasium Rahlstedt den Hamburger Schulmeister. Im Finale bezwang das Team, dessen Spieler zum überwiegenden Teil ebenfalls beim AMTV auf Torjagd gehen, das Gymnasium Finkenwerder mit 21:6. Gejubelt werden durfte auch an der Gesamtschule Alter Teichweg, deren beste Handballer das Endspiel der Wettkampfklasse II (Jg. 1997 u. jünger) mit 23:16 gegen das Gymnasium Meiendorf für sich entscheiden konnte.
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