Klasse Leistung

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Mit diesem Aufgebot peilen Eilbeks Fußballerinnen die Verbandsligameisterschaft an.Fotos:Thomas Hoyer

Eilbeks Damen schlagen HSV Regionalligateam

Eilbek. Mit einer Klasseleistung sorgten die Fußballerinnen des SC Eilbek im Oddest-Pokal für eine kleine Sensation. Das Team von der Fichtestraße besiegte die von Ex-Profi Frank Rost trainierte neu formierte Regionalligatruppe des HSV verdient mit 2:0, nachdem man im letzten Punktspiel bei Union Tornesch noch maßlos enttäuscht und die erste Saisonniederlage kassiert hatte.
„Ich hatte den Eindruck, dass sich einige Spielerinnen in Tornesch für das Pokalspiel schonen wollten und nur mit halber Kraft zu Werke gegangen sind“, so Trainer Javier Navarro, der gegen den HSV auf Patrizia Ferraro (Bandscheibenvorfall), die dreifache Torschützin im ersten Saisonspiel gegen den SC Nienstedten (4:1), und Alexandra Filippow (Bänderriss) verzichten musste. Gegen die Rothosen waren die Eilbekerinnen dennoch von Beginn an voll da. Der Gegner, der nach 15 Minuten die erste Chance der Partie vergab, besaß zwar etwas mehr Spielanteile, doch wurden die meisten seiner Angriffe bereits vor der Strafraumgrenze abgefangen. Die SCE-Damen lauerten auf Konter, und diese Rechnung ging in der 21. Minute auf, als sich Sandra Jahn die Kugel nach einem Fehlpass des Gegners im Mittelfeld schnappte, mehrere HSV-Spielerinnen überlief und aus 20 Metern den Führungstreffer erzielte. Wenig später fast das 1:1, als SCE-Torhüterin Kerstin Hahn einen Freistoß abprallen ließ, doch die gegnerische Angreiferin den Nachschuss über das Tor setzte. Die Gastgeberinnen machten es besser. Sandra Jahn traf aus 25 Metern zum 2:0 in den rechten Winkel. (33.). Kurz vor der Pause hatte Pajtesa Kameraj sogar den dritten Treffer auf dem Fuß, doch HSV-Torhüterin Saskia Schippmman reagierte prächtig. Nach dem Seitenwechsel stürmten die Gäste mit Mann und Maus, doch die Abwehr des Verbandsligisten stand sicher. Torhüterin Kerstin Hahn musste nur bei Distanzschüssen nach schlecht geklärten Ecken eingreifen (71./ 74.). Auf Seiten des SCE vergaben Sandra Jahn und Tanja Vreden drei gute Konterchancen. „Meine Mannschaft ist heute über sich hinausgewachsen, hat den größeren Siegeswillen beweisen“, lautete das Fazit von Trainer Javier Navarro. Der Coach baut auf eine eingespielte Mannschaft, in der es nach Ende der letzten Serie nur einen Abgang zu verzeichnen gab. Von den vier Zugängen entwickelte sich Pajtesa Kameraj im defensiven Mittelfeld bereits zu einer echten Leistungsträgerin. Jana Spack schaffte ebenfalls den Sprung in die Stammformation.
Und die Eilbekerinnen, die nach Platz drei in der vergangenen Saison diesmal Meister werden wollen, legten mit drei Siegen einen viel versprechenden Start hin. Im Spitzenspiel gegen DuWo gab es ein leistungsgerechtes 1:1, ehe man bei Tornesch (0:1) auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde.
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