SC Condor erst im Endspiel in Hamburg geschlagen

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Die Kicker des SC Condor jubeln über ihren zweiten Platz.
 
Concordias Marcel Edelmann (r.) versucht Mortimer Sokolowski das Leder abzujagen. Eine Szene aus dem Vorrundenspiel Concordia gegen SC Eilbek (1:3)Fotos: Thomas Hoyer

Vor rund 700 Zuschauern siegt der Bramfelder SV. Die Mannschaft des Tus Berne schießt sich auf Platz drei

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Fast hätten die Kicker des SC Condor das Double geschafft. Nachdem die Ligatruppe eine Woche zuvor den Volksbank-Cup gewonnen hatte, mussten sich die Oldies des Vereins erst im Finale des 22. Altliga-Cups dem favorisierten Bramfelder SV mit 1:3 geschlagen geben.
Vor der Rekordkulisse von 706 Zuschauern zahlenden Zuschauern, die für Superstimmung sorgten, entwickelte sich eine überaus spannende Vorrunde, in der gleich mehrere Teams vor ihrem letzten Gruppenspiel die Chance zum Einzug ins Halbfinale besaßen. So wie der Rahlstedter SC, der aber im entscheidenden Match gegen den SV Tonndorf-Lohe nach roter Karte für Hartmut Hoffmann (Handspiel) gleich mit 0:6 unter die Räder kam (Tore: Sven Leschke 2, Dirk Bestmann, Patrick Jahns, Matthias Harenberg). Nutznießer war das Team von tus Berne, das hinter Condor Zweiter der Gruppe B wurde. In der Gruppe A stand der BSV vorzeitig als Sieger fest. Der Zweitplatzierte Farmsener TV profitierte davon, dass der SC Urania sein letzte Partie gegen Concordia mit 0:2 verlor. Die Kicker des Turnierveranstalters TSV Wandsetal, die den Cup im Vorjahr gewonnen hatten, kamen nicht über Platz fünf hinaus.
Im ersten Halbfinale traf tus Berne auf den Bramfelder SV. Die erste Torchance des Spiels in der 4. Minute nutzten die Bramfelder durch Marc Viola zum 1:0. In der Folge hatten die von Frank-Martin Hirsch trainierten Berner mehrfach den Ausgleich auf dem Fuß und bei einem Lattenschuss von Tobias Fischer Pech. Als dem BSV durch Söhren Grudzinski zwölf Sekunden vor Schluss das 2:0 gelang, war die Partie entschieden. Ausgesprochen spannend verlief das zweite Halbfinale zwischen Condor und dem Farmsener TV, der bereits in der 1. Minute durch David Meuser das 1:0 vorlegte. Doch konnte Condor das Blatt wenden. Thomas Mierendorf und Oliver Kiekbusch erzielten den Ausgleich beziehungsweise das 2:1. Der FTV aber gab nicht auf. Einen nach Foul von Michael Biermann an René Burghard (ehemals Kruppa) verhängten Neunmeter konnte Condors Torwart Andreas Mantek noch abwehren, doch beim 2:2 durch Mohammad Takallo war er machtlos. Im fälligen Neunmeterschießen behielt Condor die Oberhand und gewann am Ende mit 5:4. Den entscheidenden Neunmeter verwandelte Ronny Henning während Meuser verschoss. Im Finale gegen den BSV geriet des SC Condor bereits nach 30 Sekunden durch ein Tor von Sebastian Thiede 0:1 ins Hintertreffen, doch konnte André Rossky bereits eine Minute später ausgleichen. Großes Pech hatte Keeper Mantek in der 5. Minute beim 2:1 für den BSV, als der Ball von der Bande an seinen Rücken prallte und von dort ins Tor sprang. Trotz einiger kleinerer Chancen durch Oliver Kiekbusch, Ronny Henning und Andreas Hafer wollte der erneute Ausgleich nicht fallen. Kurz vor dem Abpfiff erhöhte Ex-Condorianer Grudzinski für den BSV auf 3:1. „Am Ende mussten wir als älteste Mannschaft des Turniers unserer Kraft Tribut zollen“, so Condors Coach Dieter Jaetsch. Das Neunmeterschießen um Platz drei gewann tus Berne gegen den Farmsener TV mit 9:8. Am Ende versagten Torben Lorenz auf Seiten des FTV die Nerven, nachdem zuvor Christian Lammek für tus verwandelt hatte.
Die vom Hamburger WochenBlatt gestifteten Pokale für die Plätze zwei, drei und vier durften Oliver Kiekbusch (Condor), Christian Lammek (tus Berne) und René Burghard (FTV) entgegennehmen. Als bester Spieler beziehungsweise herausragender Torwart des Turnniers wurden Markus Hasenpusch (Barmbek-Uhlenhorst) und Florian Kurdys (SC Urania) ausgezeichnet. Treffsicherster Schütze der Vorrunde war Söhren Grudzinski vom Bramfelder SV mit sechs Toren.
Der große Gewinner des 22. Altliga-Cups war neben dem Bramfelder SV das Heimatmuseum Wandsbek, dem wie immer der Erlös der Veranstaltung zugute kam. Die 1. Vorsitzende Ingrid Voss durfte sich über einen Scheck in Höhe von 1057,50 Euro freuen.
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