Siegesserie in Hamburg vorerst gestoppt

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Stefan Arntz, der gegen Halstenbek als bester Torschütze fünfmal traf, lässt dem gegnerischen Torhüter keine ChanceFotos: Thomas Hoyer
 
Für die Handballer des TH Eilbeck gibt es nur ein Ziel, und das heißt Aufstieg in die Landesliga

Erste Niederlage nach acht Spielen. Handballer des TH Eilbeck aber weiter an der Spitze

Hamburg. Mit einer schwachen Leistung verspielten die Bezirksligahandballer des TH Eilbeck am vergangenen Wochenende ihre gute Ausgangsposition im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg. Der Tabellenführer der Staffel 2 verlor bei der Halstenbeker TS knapp mit 26:27. Die erste Niederlage nach acht Siegen in Folge.
Chancen nicht verwertet
Die Eilbeker, die nach Minuspunkten weiter an der Spitze liegen, fanden nie richtig in die Partie. Zwar sorgte Felix Köster schnell für das 1:0, doch in der Folge lag der Gegner vor allem dank seiner beiden gut aufgelegten Torhüter meist knapp in Führung. Erst kurz vor dem Seitenwechsel traf Frank Klebba zum 12:11 Pausenstand. Nach Wiederanpfiff sah es zunächst so aus, als könne der THE seiner Favoritenrolle gerecht werden. Die Mannschaft erarbeitete sich dreimal einen Dreitore-Vorsprung, doch unkonzentrierter Abschluss und schlechte Abwehrarbeit führten in der 50. Minute dazu, dass den von ihren Fans und der Bank enthusiastisch angefeuerten Hausherren innerhalb von nur 60 Sekunden drei Tore zum 23:23 glückten. In der Schlussphase hatten die Eilbeker nichts mehr zuzusetzen und verloren schließlich mit 26:27. „Wir haben es nicht verstanden, in der entscheidenden Phase weitere Treffer nachzulegen, wobei die Chancenverwertung über Rechtsaußen besonders kläglich war“, so Trainer Mike Kießling. „Nach dieser Niederlage ist alles wieder offen. Vielleicht braucht die Mannschaft diesen Druck.“
Kader aufgestockt
Nachdem die Eilbeker die letzte Serie nur als unbefriedigender Dritter hinter SC Alstertal/ Langenhorn 2 und der SG Hamburg Nord 3 abgeschlossen hatten, obwohl man nach schlechtem Start (1:7 Pkt.) alle weiteren Partien gewann, wurde der Kader auf 19 Akteure aufgestockt und damit nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ verbessert, insbesondere was die Rückraumpositionen betrifft. Von den sechs Neuzugängen bedeuten vor allem drei Akteure eine echte Verstärkung: Felix Köster (vom MTV Eyendorf), Marcel Funk (TuS Lübeck 93) und Sascha Niemann, der nach einer Pause aus Berlin zum TH Eilbeck zurückkehrte. Dennoch verlief der Start in die Serie nicht gerade viel versprechend. Bei der „Zweiten“ des Barmstedter MTV wurde das Auftaktspiel aufgrund unglücklicher Umstände mit 23:27 verloren. „Da diese Partie wegen einer gesperrten Halle verlegt wurde, musste ich neben zwei Verletzten auch noch Frank Johans und Sascha Niemann ersetzen, die an diesem Tag privat verhindert waren“, erklärt Mike Kießling der die Truppe seit September 2012 trainiert „Sonst hätten wir vielleicht gewonnen, obwohl uns Barmstedt irgendwie nicht liegt.“ Doch von der Niederlage ließen sich die Eilbeker nicht beeindrucken, wie sich in der Folge zeigte. Die Mannschaft fuhr Sieg auf Sieg ein, wobei man besonders gegen den härtesten Verfolger TuS Finkenwerder überzeugen konnte, der klar mit 26:17 bezwungen wurde. Auch beim überaus heimstarken Buxtehuder SV bot das Team eine sehr gute Vorstellung (34:30). „Unsere Stärke ist das Tempospiel in der ersten und zweiten Welle. Die Wurfqualität aus dem Rückraum ist sehr gut, auch wenn es wie gegen Halstenbek mitunter an der Konstanz mangelt“, so Trainer Kießling .„Aber es gibt auch noch einiges zu verbessern, vor allem was die Abstimmung in der Abwehr betrifft. Unser klares Ziel sind Meisterschaft und Aufstieg. Die Mannschaft ist auf jeden Fall stark genug, um auch in der Landesliga zu bestehen.“
Am nächsten Wochenende müssen die Eilbeker unbedingt wieder punkten. Gegner ist auswärts Verfolger TuS Finkenwerder.
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