Sitzvolleyball der Spitzenklasse

Anzeige
Eine Szene aus dem Gruppenspiel TH Eilbeck 1 gegen Start Wroczlaw, das die Gastgeber mit 21:25 und 14:21 verloren Fotos: Thomas Hoyer
 
Die beiden THE-Teams (hintere Reihe v.l.): Theo Koch, Bert Jasper, Jens Peuke, Britta Haak, Katrin Ulbrich, Alexander Rolle und Inga Orlowski; (vordere Reihe): Ulrich Bernhardt, Joschka Bernhardt, Stefan v.d. Trenck, Jana Puschmann, Claudia Wohlert, Gabriela Elsner und Bernd Blume

Werner-von-Siemens-Cup: THE-Teams schlagen sich wacker

Von Thomas Hoyer
Wandsbek/ Eilbek. Einmal im Jahr steht die Sporthalle Rüterstraße ganz im Zeichen des Sitzvolleyballs. Vor Kurzem war es wieder soweit, dass der TH Eilbeck nationale und internationale Topteams zum 24. Werner-von-Siemens-Cup eingeladen hatte.
16 Mannschaften aus Polen, Kroatien, Dänemark, den Niederlanden und Deutschland boten zwei Tage lang absoluten Spitzensport. Wie im Vorjahr siegte der IOK Zagreb, der im Finale BV Leipzig bezwang. Platz drei belegte der vielfache Cup-Gewinner Bayer Leverkusen.
Das diesjährige Turnier stand für Cheforganisatorin Claudia Wohlert und ihr Team zunächst unter keinem guten Stern. Drei Tage vor Beginn hatte der holländische Verein Volleer Leersum abgesagt, während der HSV Medizin Magdeburg am Spieltag nur mit einer anstatt zwei Mannschaften erschien. „Das war vorher leider alles etwas hektisch. Wir mussten kurzfristige Spielplanänderungen vornehmen“, so Claudia Wohlert. „Nach der Eröffnung durch HSB-Präsident Günter Ploß lief aber alles super.“
Kampf um Platz
eins bis acht
Nach der in vier Vierergruppen ausgetragenen Vorrunde ging es ab der Zwischenrunde im K.o.-System weiter. Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe kämpften um die Plätze eins bis acht, während die Verlierer um die Ränge 9 bis 16 spielten. Zu ihnen zählten auch die beiden neu formierten Mannschaften der Gastgeber. TH Eilbeck I, in dem die derzeit sechs stärksten Sitzvolleyballer des Vereins zusammengezogen wurden, startete mit zwei Niederlagen gegen Rosendaal (Niederlande) und Wroczlaw (Polen) in das Turnier. Anschließend gab es ein 1:1 gegen die „Zweite“ von Bayer Leverkusen, womit das Team um Mannschaftsführerin Katrin Ulbrich die Gruppenphase als Dritter abschloss. Nach einem Sieg über Lawia Kopenhagen traf man in den Spielen um Platz neun bis zwölf auf die eigene „Zweite“, die zwar Gruppenletzter geworden war, dann aber VV Netwerk (Niederlande) geschlagen hatte. „Unsere erste Mannschaft hat zwar am Ende mit 25:19 und 25:23 den erwarteten Sieg eingefahren, doch haben wir uns sehr gut verkauft“, so Claudia Wohlert, die in der „Zweiten“ spielte. Die Partie um Platz neun verlor TH Eilbeck 1 gegen die ansonsten in der 3. Bundesliga aufschlagenden Standvolleyballer des VfL Pinneberg mit 16:25 und 19:25. Eilbecks „Zweite“ um Kapitän Bert Jasper wurde am Ende Zwölfter. „In Anbetracht dessen, dass unsere beiden Teams noch nie so zusammengespielt hatten, bin ich mit den Leistungen sehr zufrieden“, zog Claudia Wohlert für die Gastgeber ein positives Fazit.
Nicht nur für Menschen mit Handicap
Sitzvolleyball, dass sich vom herkömmlichen Volleyball nur durch die geringere Netzhöhe (1,15m) und das erlaubte Blocken des Aufschlags unterscheidet, wird zwar meist von behinderten Sportlerinnen und Sportlern gespielt, doch auch Menschen ohne körperliches Handicap können im Sitzen pritschen und baggern. Die Aktiven des TH Eilbeck trainieren jeden Mittwoch von 19.45 Uhr bis 22 Uhr in der Halle 2 der Heinrich-Hertz-Schule im Grasweg.
Weitere Infos über die Geschäftsstelle, T. 20 37 04.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige