Torlos in Hamburg-Rahlstedt

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Zweikampf im Mittelfeld zwischen Wandsetals André Götze (l.) und Mark Weeke Fotos: Thomas Hoyer

TSV Wandsetal fällt auf Platz sechs zurück

Hamburg. In einer eher mittelmäßigen Bezirksligapartie trennten sich der Rahlstedter SC und der TSV Wandsetal am vergangenen Sonntag auf der Sportanlage Scharbeutzer Straße 0:0. Eine Punkteteilung, die beide Teams nicht recht voranbringt.
In der ziemlich unansehnlichen Anfangsphase merkte man allen Kickern an, dass keiner einen Fehler machen wollte. Die Angriffsbemühungen, denen meist hohe Bälle vorausgingen, wurden problemlos von den Abwehrreihen abgefangen, wobei auf Wandsetaler Seite vor allem Adebayo Tchallo im Zentrum ein gutes Augen bewies. Erst nach einer Viertelstunde kam etwas mehr Leben in die Partie. Rahlstedts A-Junior Matteo Evers, der sein Punktspieldebüt bei den Herren gab, scheiterte aus der Distanz an TSV-Torwart Yakub Kaya (17.). Kurz darauf konnte RSC-Keeper Marc Kühl einen 13m-Schuss von André Götze mit dem Fuß abwehren. Anschließend war es auf Rahlstedter Seite erneut Evers, dessen Schuss am langen Pfosten vorbeistrich (22.). Auf der Gegenseite bekam Erkan Özgüc bei einem Kopfball nicht genug Druck hinter das Leder, um Keeper Kühl ernsthaft zu prüfen (25.). In der 30. Minute kam Rahlstedts Philipp Otto nach einem abgefälschten Querpass von Kevin Niedrig plötzlich frei zum Schuss, doch pfiff der Unparteiische Abseits. Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild wie in der ersten Halbzeit, in der die Gastgeber leichte Feldvorteile besaßen. In der 68. Minute hatte Wandsetals Baris Sahin das 1:0 auf dem Fuß, doch scheiterte der 25-Jährige an Marc Kühl.

Chancen vergeben

Im Gegenzug vergaben auch die Gastgeber einen Hochkaräter zur Führung, als TSV Torwart Kaya eine Freistoßflanke von Marco Hoffmann nicht festhalten konnte. Der Ball landete bei Niedrig, dessen Schuss von Daniel Guth gerade noch auf der Linie geklärt wurde. Kurz vor dem Abpfiff besaß der RSC die letzte Chance des Spiels, doch konnte Yakub Kaya einen Kopfball von Kevin Niedrig an die Latte lenken. „Was die Ordnung betrifft, war das heute okay von uns, doch haben wir unter dem Strich zu wenig Fußball gespielt. Vor allem das Tempo nach vorne hat gefehlt“, so das Fazit von Wandsetals Trainer Mirko Päsler. Sein Team ist nach sechs Spielen ungeschlagen, aber vom dritten auf den sechsten Platz zurückgefallen. Etwas anders sah es RSC-Coach Klaus Finzel, der mit der Leistung seiner Mannschaft durchaus zufrieden war. „Die besseren Chancen lagen auf unserer Seite. Ein knapper Erfolg wäre in Ordnung gewesen.“
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