Training mit Ex-Bundestrainer Heiner Brand in Hamburg

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Heiner Brand schrieb fleißig Autogramme Fotos: Hanke

Ex-Handballnationaltrainer wirbt in Tonndorf für Sportart und gibt Autogramme

Von Christian Hanke
Hamburg. Alle wollten ein Autogramm, auf Papier, auf das Trikot, vorn oder hinten, oder gar auf das Handy: Die Fünft- und Sechtsklässler der Gyula-Trebitsch-Schule waren ganz heiß auf eine Unterschrift von Heiner Brand (61), dem deutschen Handball-Star, mehrfachen Deutschen Meister und Pokalsieger, Europapokalsieger und früheren Trainer der deutschen Handballnationalmannschaft.
Brand war als Schirmherr der Nachwuchsförderaktion „Handball - Stars go School“ gekommen, sah sich die Kinder aus der Handball AG der Gyula-Trebitsch-Schule an, korrigierte hier und da und fand am Ende: „Ihr wart richtig gut!“ Anschließend stellte er sich den Fragen der Schüler. „Wie lange spielen Sie schon Handball?“, „Wie sind Sie Trainer geworden?“ und „Haben Sie sich schon einmal so aufgeregt, dass Sie keine Stimme mehr hatten?“, wollten die Schüler wissen. Heiner Brand, Typ ruhiger Gemütsmensch, gab zu, schon im Eifer des Gefechts schon mal heiser geworden zu sein. Ganz andere Fragen musste Bernhard Bauer, der Präsident des Deutschen Handballbundes, beantworten. Der Titel Präsident hatte offenbar die Fantasie der jungen Handballer angeregt. „Wohnen Sie in einer Villa?“, wollte einer wissen. Ob er mit Angela Merkel befreundet sei, einen Smoking anziehen müsse und wie er bei der Europawahl gewählt habe, lauteten weitere Fragen. Bauer bekannte, dass er sich mit der Bundeskanzlerin gut verstehe, nicht immer Smoking trage und er sich an das Wahlgeheimnis halte.
Bauer und die Handball-Nationalspielerin Lone Fischer (25) vom Buxtehuder SV, stellten zusammen mit Heiner Brand „Handball-Stars go school“ vor.Die Gyula-Trebitsch-Schule ist eine von 22 Schulen in Deutschland, an denen das Handball-Promi-Team Station macht und für die Sportart wirbt. „Man muss um den Nachwuchs kämpfen“, sagte Heiner Brand dem Wochenblatt. Er ist jetzt Angestellter des Deutschen Handballbundes für die Nachwuchsförderung. Insgesamt ist er zufrieden mit dem derzeitigen Stand. „43 bis 45 Prozent der Kinder spielen Handball“, An der Tonndorfer Schule ist Handball Schwerpunkt. Alle fünften Klassen haben ein halbes Jahr lang eine Doppelstunde. Die Kinder werden sich nun bestimmt noch mehr ins Zeug legen. Mit Heiner Brand haben sie ein Vorbild kennengelernt.
Mehr im Internet unter handball-stars-go-school.de
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