Traum geplatzt

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Die Enttäuschung über das verlorene Pokalfinale steht den Spielern noch ins Gesicht geschrieben.Fotos: Thomas Hoyer
 
Christian Schmidt (r.) versucht sich auf der linken Seite gegen zwei Spieler von Süderelbe durchzusetzen.

Rahlstedts Alte Herren scheitern im Pokalfinale

Von Thomas Hoyer - Rahlstedt. Der Traum vom Pokalsieg hat sich nicht erfüllt. Die Alte Herren des Rahlstedter SC unterlag musste sich Enspiel, das auf dem Rasen der Sportanlage Gropiusring stattfand, dem FC Süderelbe mit 1:2 geschlagen geben.
Süderelbe begann bärenstark, legte bereits in der 1. Minute nach schönem Querpass mit einem Flachschuss aus sechs Metern das 1:0 vor. Wenige Minuten später hatte der Gegner sogar den zweiten Treffer auf dem Fuß. Erst danach fanden die Rahlstedter langsam besser ins Spiel, starteten einige gefährliche Angriffe, vor allem über die rechte Seite. Doch die Abwehr des FC Süderelbe geriet nur einmal wirklich in Bedrängnis, als Peter Burmeister eine Flanke nach innen brachte, der anschließende Kopfball von Denis Kappelhoffer aber eine Beute des gegnerischen Torwarts wurde. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Rahlstedter das Kommando, doch gab es durch die vielbeinige Abwehr des Gegners kein Durchkommen. Im Gegenteil, nach einem Konter gelang Süderelbe in der 50. Minute das vorentscheidende 2:0. Der RSC gab sich jedoch noch nicht geschlagen, löste seiner Viererkette auf und beorderte Dennis Rilk mit nach vorne. Zwar brannte es mehrfach lichterloh im Strafraum des Gegners, doch ein echter Hochkaräter sprang dabei nicht heraus. Erst als es schon zu spät war, wurde das Engagement der Rahlstedter belohnt. Frank
Lauenroth verwandelte einen direkten 20m-Freistoß zum 1:2. „Süderelbe hat sich als die erwartet starke Mannschaft präsentiert“, so RSC-Spielertrainer Dennis Kohlert. „Der Sieg des Gegners war verdient.“ Auf dem Weg ins Finale des Otto-Hacke-Pokals hatten die Rahlstedter zunächst zwei 3:0-Siege gegen den SV Blankenese und Teutonia 05 gelandet. Zum anschließenden 10:1-Erfolg über den ETV steuerte Arne Beyer drei Tore bei. Erst in Runde vier wurde das Team erstmals richtig gefordert. Beim 2:1-Erfolg über den eine Klasse tiefer spielenden SV UH/ Adler trafen Marcus Utech und Peter Burmeister. In einem Duell auf Augenhöhe bezwang man im Viertelfinale den Harburger mit 3:2 nach Verlängerung. Den entscheidenden Treffer erzielte Frank Lauenroth. Keine Mühe hatte das Team um Kapitän Steffen Hilse hingegen im Halbfinale, in dem man beim 6:0 über den SC Urania eine ganz starke Leistung bot. „In den vergangenen Jahren waren wir nie über die die 3. Pokalrunde hinausgekommen, hatten dreimal sogar gleich die erste Partie verloren“, so Spieltrainer Dennis Kohlert, der mit dem Verlauf der Meisterschaft weniger zufrieden war, obwohl sein Team Platz zwei in der Staffel „AA01“ belegte . „Wir haben die Meisterschaft in der Rückrunde innerhalb von nur vier Tagen mit zwei Niederlagen gegen die Tabellenletzten Blankenese und HEBC verspielt“, bedauert Dennis Kohlert. „Das war schon etwas enttäuschend.“ Genau so bitter war der Auftritt der Rahlstedter beim vor kurzem im württembergischen Neuler ausgetragenen „7. Deutschen Altherren Supercup Ü32“, an dem 32 Teams teilnahmen. Ohne Niederlage, aber dafür mit drei 0:0-Spielen in der Vorrunde, darunter ein torloses Unentschieden gegen Hertha BSC, blieb der ersehnte Sprung ins Achtelfinale ebenfalls ein Traum.
Die Rahlstedter wollen aber in der nächsten Serie wieder voll angreifen. Nach derzeitigem Stand der Dinge wird die Mannschaft, der 24 Akteure angehören, zusammenbleiben.
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