TSV Wandsetal: Jetzt soll’s um den Aufstieg gehen

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Trainer Ulrich Melzer (r.) und Ligaobmann Rüdiger Goertz hoffen, dass ihre Mannschaft um den Aufstieg mitspielen kann Foto: Thomas Hoyer

Kreisliga-Team will ein Wörtchen an der Spitze mitreden

Von Thomas Hoyer
Wandsbek
In der vergangenen Serie lief bei den Kickern des Kreisligisten TSV Wandsetal längst nicht alles nach Wunsch, auch wenn letztlich ein akzeptabler dritter Platz in der Staffel 4 heraussprang. Für die neue Spielzeit scheint das Team dank einiger starker Zugänge gut gerüstet, um diesmal ganz oben anzugreifen. Nach der zurückliegenden Saison, in der man vor allem in der Rückserie gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellen-drittel manch unnötigen Punkt einbüsste und der Rückstand zum zweiten Tabellenplatz am Ende elf Punkte betrug, gab es im Kader des TSV Wandsetal eine Reihe von Veränderungen. Mit Keeper Marc Kühl und Mittelfeldspieler Kevin Taudte hat man sich auf zwei Schlüsselpositionen verstärkt. Aber auch alle anderen Zugänge wie die Brüder Marvin und Nico Fischer oder Mario Horstmann lassen für die neue Saison einiges erhoffen. Von den Abgängen bedeutet vor allem der Wechsel des torgefährlichen „Sechsers“ Daniel Sousa einen Verlust. Er folgte TSV-Ex-Trainer Tobias Hansen zusammen mit dessen Sohn Nils, Mark Muzelius und Selcuk Alici zur „Zweiten“ des Bramfelder SV. „Insgesamt aber sind wir qualitativ und in der Breite besser aufgestellt als zuvor“, ist sich Ligaobmann Rüdiger Goertz sicher: „Wenn es gelingt, unsere Zugänge schnell zu integrieren, sollten wir um den Aufstieg mitspielen können.“ Die Vorbereitung läuft bisher nicht gerade optimal. Die ersten drei Testspiele gegen den TSC Wellingsbüttel (0:3), den Hoisbüttler SV (0:1) und Tus Berne (2:8) wurden verloren, wobei urlaubs- und verletzungsbedingt längst nicht alle Mann an Bord waren. Dennoch hofft Trainer Ulrich Melzer, der zuvor mit Erfolg zwei Jahre Wandsetals „Zweite“ trainierte, das sein Kader bald wieder vollzählig ist. Zu ihrem ersten Pflichtspiel müssen die Wandsbeker im Pokal am 24. Juli beim Düneberger SV antreten. Ein sehr sturmstarkes Team, das ebenfalls in der Kreisliga spielt. Zum Saisonauftakt (31. Juli) geht es zu Panteras Negras. Nächste Gegner sind SV Wilhelmsburg II (h), Altenwerder III (a) und MSV Hamburg II (a). „Zwei Siege in den Heimspielen, dazu auswärts zumindest zwei Unentschieden – das wäre optimal“, so Rüdiger Goertz. Für Melzer zählen Fatihspor und Bezirksabsteiger Störtebeker SV zu den härtesten Konkurrenten.
Abgänge: Nils Hansen, Daniel Sousa, Selcuk Alici, Mark Muzelius (alle Bramfelder SV II), Benny Hahn Tim Winterfeld (pausieren aus Berufs-Gründen);
Zugänge: Marc Kühl, Mario Horstmann, Kevin Taudte (alle vom Rahlstedter SC), Marvin Fischer, Nico Fischer (beide SC Vorwärts/ Wacker II), Mutzli Kameraj (Kosova), Tom Sander, Max Obermeit (beide VFC Anklam), Till Schmidt (Einbeck), Sebastian Büchler (Juventude), Volkan Calik (SC Eilbek), Vassilios Natsidis (tus Berne/ A-Jun.), Jan Feder (reaktiviert).

Das Aufgebot 2016/17


TOR: Marc Kühl, René Mende, Mutzli Kamerej
ABWEHR: Sekandar Azami, Alex Caitan, Dennis Briese, Marcel Loitz, Tom Sander, Till Schmidt, Pascale Weber, André Salostowitz, Florian Preuß
MITTELFELD: Vassilios Natsidis, Jean-Pierre Fedder, Mario Horstmann, Tim Kleinichen, Frank Niesmann, Manuel Guasch Pla, Vassili Pavlantis, Kevin Taudte, Volkan Calik, Max Obermeit
ANGRIFF: Jan Feder, Marvin Fischer, Nico Fischer, Timo Fleischhauer, Kevin Hoffmann, Sebastian Büchler
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