Wandsbeker Volleyballerinen sind spitze

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Mieke Johannsen (l.) bei einem Schmetterball über den gegnerischen Block Foto: Hoyer
 
Hinten, v.l.: Ida Thomsen, Melanie Siemt, Rieke Stockdreher, Marlene Thielsen, Sinje Peper, Annie-Sophie Stockdreher und Trainerin Simone Peper; vordere Reihe, v.l.: Anna-Maria Hanke, Jiline Bendt, Nadine Bendt, Lena Hölsche, Janne Nold und Mieke Johannsen Foto: Hoyer

TSV Wandsetal-Damen schmettern sich von Sieg zu Sieg. Trainerin bleibt vorsichtig

Von Thomas Hoyer
Wandsbek

Einen tollen Start in die neue Saison erwischten die Volleyballerinnen des TSV Wandsetal. Als Aufsteiger führt das Team von Trainerin Simone Peper die Staffel 2 der Bezirksliga an. Am vergangenen Sonnabend gab es einen ungefährdeten 3:1-Erfolg bei der „Zweiten“ des FSV Harburg-Rönneburg, bereits der vierte Sieg im vierten Spiel. Im ersten Satz schien es, als wollten die Wandsbekerinnen den Gegner förmlich überrollen. Tolle Aufschlagserien ließen die Gastgeber kaum ein vernünftiges Angriffspiel aufbauen, so dass der Durchgang mit 25:10 ganz klar an den TSV ging. Im Gefühl das klar bessere Team zu sein, ging man anschließend nicht mehr konzentriert genug zur Sache und musste den zweiten Satz mit 22:25 abgeben. „Der Klassiker, meine Spielerinnen dachten, sie hätten den Gegner schon im Sack“, so Trainerin Simone Peper, die dann aber mit den Sätzen drei und vier, die jeweils 25:19 für den TSV endeten, zufrieden sein konnte. Zum Saisonstart schlugen die Wandsetalerinnen die bisher sieglose „Zweite“ des VC Olympia Hamburg deutlich in drei Sätzen. Auch die Partie gegen den SV Henstedt-Ulzburg gewannen sie klar. Weitaus schwerer hatten es Mannschaftsführerin Mieke Johannsen und ihre Mitstreiterinnen gegen die VG Wiwa 9, als sie nach knapp gewonnenem ersten Satz (26:24) den zweiten Durchgang verloren (22:25), aber schließlich mit 25:18 und 25:20 die Partie 3:1 für sich entscheiden konnten. „Als Aufsteiger, der sich den Klasserhalt als oberstes Ziel gesetzt hatte, an der Tabellenspitze zu stehen, ist wirklich eine große positive Überraschung“, freut sich Trainerin Peper und fügt vorsichtig hinzu: „Die Liga hat Saison für Saison doch ein recht unterschiedliches Niveau. Daher bleibt abzuwarten, wie unsere kommenden Begegnungen verlaufen. Sicher ist jedoch, dass sich die Mädels voll und ganz auf ihr eigenes Spiel konzentrieren müssen. Wenn das gelingt, sollte auch am Ende ein Platz in der Spitzengruppe möglich sein. Das Potential dazu ist da. Jetzt gilt es das vorhandene Leistungsvermögen auch konstant abzurufen.“ Mit etwas Glück war den Volleyballerinnen des TSV Wandsetal der Aufstieg von der Bezirksklasse in die Bezirksliga gelungen. Das Team hatte sich als Vizemeister hinter TuS Borstel für die Relegation qualifiziert, belegte am Ende nur Rang zwei, durfte aber in die höhere Klasse nachrücken, weil der Sieger, die Spielvereinigung HNF, unerwartet auf den Sprung in die höhere Klasse verzichtete. In der neuen Serie nicht mehr dabei sind Mittelblockerin Jil Reinke sowie die beiden Außenangreiferinnen Franziska Schlichting, die lieber Kanupolo spielen wollte, und Christina Schröder. Mit Anna-Maria Hanke (Mittelblock) von TuS Lübeck und Trainertochter Sinje Peper (Außenangriff), die nach einem einjährigen Auslandaufenthalt wieder zurückkehrte und zusammen mit Lena Hölsche am längsten dabei ist, schon vor elf Jahren für aus der TSV-Jugend hervorgegangene Mannschaft aufschlug, rückten zwei Spielerinnen in den zehn Damen zählenden Kader.
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