Wandsetals Volleyballer auf Erfolgskurs

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Christan Anders (l.) und Jörg Kuhlmann versuchen den Schmetterball zu blocken Foto: Hoyer
 
In dieser Besetzung feierte der TSV Wandsetal seinen Sieg (hinten v.l.): Florian Mekelburg, Christian Anders, Andreas Kröger, Jörg Kuhlmann, Klaus Blickhäuser; (vorne v.l.): Spielertrainer Jürgen Beste, Franke Lange und Tim Illing Foto: Hoyer

Das Team schmettert sich von Erfolg zu Erfolg. Achter Sieg in Folge

Von Thomas Hoyer
Wandsbek
Die Volleyballer des TSV Wandsetal eilen von Sieg zu Sieg. Bei tus Berne gewann der Bezirksligist am vergangenen Sonnabend bereits seine achte Partie in Folge und verbesserte sich damit hinter GW Eimsbüttel auf den zweiten Platz der Staffel 2, wobei TuS Esingen als Tabellendritter allerdings noch drei Partien weniger absolviert hat. Bei tus Berne in der Sporthalle Hermelinweg wäre alles andere als ein Sieg eine Enttäuschung gewesen, obwohl mit Kapitän Thomas Kammingan und Libero Ulf Mahnke zwei Stammkräfte nicht dabei waren. Nach schneller 3:0 Führung tat sich die Truppe im ersten Satz zunächst etwas schwer, gewann dann aber noch sicher mit 25:17. Ähnlich verlief auch der zweite Durchgang, in dem die Gastgeber anfangs mehrfach in Führung lagen, aber dann schließlich noch mit 16:25 den Kürzeren zogen. Keine Probleme hatte die Truppe von Spielertrainer Jürgen Beste im dritten Satz, der deutlich mit 25:13 gewonnen wurde, wobei den Wandsetalern beim Stand von 14:12 zehn Punkte in Folge gelangen; vor allem ein Verdienst von Frank Lange, dessen knallharte Schmetterbälle eine echte Waffe sind. „Keine Frage, das war heute ein Pflichtsieg“, so Beste. „Allerdings bin ich mit der Leistung nur bedingt zufrieden. Phasenweise hat unsere Annahme schlecht funktioniert. Gegen bessere Gegner kann man sich so etwas nicht erlauben.“

Kröger ist ein Gewinn

Nach einem sehr ordentlichen vierten Platz in der vergangenen Serie hatte es zur neuen Saison zwei Zugänge gegeben. Vor allem Mittelblocker Andreas Kröger, der vom Oststeinbeker SV kam, entpuppte sich als echte Verstärkung. Auch der reaktivierte Diagonalangreifer und Zuspieler Reiner Mucker konnte dem Team bis Weihnachten weiterhelfen, ehe ihn eine Armverletzung mit anschließender Operation zu einer Pause zwang. Der Start in die Serie verlief dann auch vielversprechend. Beim SC Alstertal-Langenhorn, gegen den man in der letzten Serie noch verloren hatte, gab es einen glatten 3:0-Sieg. Die Ernüchterung folgte allerdings auf dem Fuße beim ersten Heimspieltag in der Halle Eckerkoppel. Gegen die härtesten Konkurrenten TuS Esingen und GW Eimsbüttel wurde jeweils 1:3 verloren. Im fünften Spiel gegen Halstenbek kassierte man sogar die dritte Niederlage. Dann aber waren die Wandsetaler voll da und nicht mehr zu stoppen, verließen achtmal als Sieger den Platz. Darunter ein 3:0-Auswärtssieg im Rückspiel in Esingen, die bisher einzige Niederlage des Tabellendritten und beste Saisonleistung der Wandsetaler. „Unser vorrangiges Ziel ist es, guten Volleyball zu spielen und dann zu sehen, was machbar ist“, meint Jürgen Beste, seit fünf Jahren Spielertrainer der TSV-Herren. „Platz drei wäre jetzt ein realistisches Ziel.“ Vielleicht geht ja sogar noch mehr. Dann aber müsste sein Team am kommenden Wochenende (25. Februar) bei Spitzenreiter Grün-Weiss Eimsbüttel gewinnen.

Durchschnittsalter von 46

Zur Mannschaft, die ein Durchschnittsalter von 46 Jahren hat, gehören 14 Spieler. „Küken“ ist Christian Anders (34), während Jürgen Beste als Ältester 56 Lenze zählt. Am längsten dabei sind Florian Mekelburg und Ulf Mahnke. „Der Zusammenhalt in unserer Truppe ist richtig gut“, freut sich der Coach. „Nach den Heimspielen gehen wir meist zusammen essen. Im Anschluss ans Training gibt es schon mal ein Bier. Manche Spieler treffen sich auch zu einer Pokerrunde oder fahren gemeinsam in Urlaub. Besonders nett war die traditionelle Weihnachtsfeier zusammen mit unserer Damenmannschaft.“
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