Wieder an der Spitze in Hamburg

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Hinten (v. l.): Trainerin Monika Mahnke, Marit Höppner, Iris Gierke, Ilona Pelz. Vorne: Sabrina Lange, Steffi v. Zabiensky, Susi Brühl, Nicole Witt und Frauke Mekelburg
 
Marit Höppner (r.) und Iris Gierke können den Schmetterball erfolgreich blocken. Eine Szene aus dem Match gegen SV BaltikaFotos: Hoyer

Volleyballerinnen des TSV Wandsetal übernehmen Tabellenführung

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Mit einem ungefährdeten 3:0-Sieg über den SV Balitika übernahmen die Volleyballerinnen des TSV Wandsetal am vergangenen Wochenende wieder die Tabellenführung in der Bezirksklasse 2. Doch die Konkurrenz sitzt dem Team von Trainerin Monika Mahnke hart im Nacken. Der Niendorfer TSV liegt vor dem letzten Spieltag nach Minuspunkten noch einen Zähler vorne.
Gegen den SV Baltika präsentierte sich die Mannschaft von Beginn an überlegen. Aufschlag, Annahme, Zuspiel und Angriff - alles klappte im ersten Satz, den man nach nur 15 Minuten mit 25:15 für sich entschied, wie am Schnürchen. Im Gefühl derart klarer Überlegenheit ließen es die Wandsetalerinnen in Durchgang zwei vorübergehend an der nötigen Konzentration vermissen, so dass der Gegner bis zum Stand von 17:17 mithalten konnte. Doch am Ende hieß es 25:19 für die TSV-Damen, bei denen vor allem Außenangreiferin Sabrina Lange für viele Punkte sorgte. Im dritten Satz, der wieder deutlich gewonnen wurde (25:14), kamen auch Susi Bühl und Ilona Pelz zum Zuge, die bis dahin ihre Mannschaft von der Seite angefeuert hatten. Sie fügten sich nahtlos ein, machten ihre Sache gut. „So rund wie heute, lief es bisher selten“, freute sich Trainerin Monika Mahnke, die bis Ende der letzten Saison noch selbst auf dem Platz stand, über die Leistung ihrer Truppe.
Die Wandsetalerinnen, die in der vergangenen Saison den dritten Platz belegt hatten, starteten viel versprechend in die neue Serie, übernahmen gleich am ersten Spieltag die Tabellenführung. Eine ihrer besten Partien bestritt das Team gegen den Bezirksligaabsteiger und härtesten Konkurrenten Niendorfer TSV. Schon fast hoffnungslos 0:2 im Hintertreffen, warf die Mannschaft ihren großen Kampfgeist in die Waagschale, schaffte es die verloren geglaubte Partie noch zu drehen und gewann schließlich knapp im Tiebreak. Ihre bislang einzige Niederlage kassierten die Wandsbekerinnen gegen den GW Eimsbüttel (0:3). Die Entscheidung, wer am Ende die Nase vorne hat, fällt am letzten Spieltag, wenn es zum großen Showdown zwischen dem TSV, Niendorf und Eimsbüttel kommt. „Sollten wir am Ende Platz eins belegen, wird die Mannschaft entscheiden, ob sie ihr Aufstiegsrecht wahrnimmt“, so Monika Mahnke. „Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Viele von uns sind beruflich sehr eingespannt.“
Vor Saisonbeginn hatte es einige Veränderungen im Kader gegeben. Hinzu kam Zustellerin Manja Berg vom Ahrensburger TSV. Mit Sabrina Lange und Nicole Ahrens, die eine Babypause eingelegt hatten und der reaktivierten Susi Bühl kehrten zudem drei Damen ins Team zurück. Die Qualität der Mannschaft, in der neue Spielerinnen stets willkommen sind, liegt in ihrer großen Erfahrung, denn das Durchschnittsalter beträgt fast 39. Michaela Bevot, Frauke Mekelburg, Lisa Gehrke, Marit Höppner, Ilona Pelz, Steffi v. Zabiensky und Iris Gierke schlagen zum Teil schon seit 15 Jahren dabei. „Der Zusammenhalt in unserer Truppe ist enorm groß“, so Trainerin Monika Mahnke. „Wenn einmal jemand einen schlechten Tag hat, wird er von gesamtem Mannschaft aufgefangen. Bei uns steht der Spaß am Volleyball klar an erster Stelle. “
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