Gitarrenlegende wohnt in Hamburg

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Marcus Deml von The Blue Poets gehört wohl zu den besten Gitarristen der Welt Foto: Olff Appoldx
Hamburg: Otto-Wels-Straße 2 |

The Blue-Poets-Gitarrist Marcus Deml im Wochenblatt-Interview

Barmbek Musik in der Luft und Rhythmus im Blut – das ist die Welt von Marcus Deml. Der 50-jährige gebürtige Tscheche ist ein echtes Ausnahmetalent, wurde vom US-Magazin „Guitar Player“ sogar zu einem der besten Gitarristen der Welt gekürt. Mit „The Blue Poets“ ist er nun im Downtown Blues Club im Stadtpark zu Gast. Dem Hamburger Wochenblatt hat der Wahlhamburger verraten, was genau für ihn das Besondere an seiner Heimatstadt Hamburg ist und wie er es nach ganz Oben geschafft hat.

Wochenblatt: Marcus Deml, Sie sind einer der besten Gitarristen der Welt, woher kommt diese Leidenschaft?
Marcus Deml: „Ich hab mir die ersten Jahre das Spielen selbst beigebracht. Meine Eltern haben das zunächst sehr belächelt. Ich hingegen war sofort ganz verliebt in den Klang der Gitarre.“

WB: Als es ernst wurde, gingen Sie nach Los Angeles um Musik zu studieren, ein ziemlich großer Schritt?
Deml: „Das Studium war eigentlich nur ein Alibi. Ich wollte nach Hollywood, weil da die heißesten Gitarristen waren. Das war die Schule meines Lebens.“

WB: Im vergangenen Jahr haben Sie mit „The Blue Poets“ neues Bandprojekt gegründet, wie würden Sie den Musikstil der Band beschreiben?
Deml: „Ich würde sagen, es geht in die Richtung der Rockmusik der 1970er-Jahre. Unser jüngstes Bandmitglied, unser Schlagzeuger Felix Dehmel, ist allerdings erst 23 Jahre alt, wir machen also durchaus generationsübergreifende Musik.“

WB: Was genau macht für Sie eigentlich unsere schöne Hansestadt aus?
Deml: „Ich bin fast 20 Jahre lang in der Welt umhergereist. Nachdem ich lange Jahre in Frankfurt gelebt habe, wurde mir die Stadt zu eng und ich ging nach Hamburg. Ich hatte mich nicht nur sofort in die Stadt verliebt, sondern auch in ein Mädchen dort. Die Beziehung hielt allerdings nicht. Die Liebe zu Hamburg schon. “ (ife)

The Blue Poets: Freitag, 22. September, 20 Uhr Landhaus Walter, Otto-Wels-Straße 2, Eintritt: 22,70 Euro
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