Hochbahn baut Busbetriebshof für Elektrobusse

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Busse unter grünen Dächern – so soll der neue Betriebshof einmal aussehen Grafik: Hochbahn/wb
Hamburg: Tessenowweg 2 |

2019 werden dim Gleisdreieck Alsterdorf 240 Busse der Hochbahn-Flotte gewartet

Hamburg In Alsterdorf entsteht derzeit auf dem sogenannten Gleisdreieck, nördlich der City Nord und südöstlich des Flughafens, Hamburgs modernster Busbetriebshof. Ab Anfang 2019 werden dort 240 Busse der Hochbahn-Flotte gereinigt, gewartet, instand gehalten und auf ihren täglichen Einsatz vorbereitet. Jetzt wurde Richtfest gefeiert.Rund 600 Busfahrerinnen und Busfahrer gehen künftig von hier aus auf ihre täglichen Touren. Es wird der erste Hochbahn-Standort sein, der auf eine komplett emissionsfreie Busflotte ausgerichtet ist.

70 Millionen Euro Baukosten

Der neue Busbetriebshof liegt im „Gleisdreieck“ von Güterumgehungsbahn, S-Bahn und westlichem Ast der U1. Künftig wird das Gelände von einer hohen Schallschutzwand mit einem Grüngürtel abgegrenzt. Alle Busse stehen zudem unter begrünten Carport-Dächern. Die Investitionen in den neuen Busbetriebshof belaufen sich auf rund 70 Millionen Euro. Mit der Inbetriebnahme des neuen Betriebshofes kann der alte Busbetriebshof Mesterkamp mit rund 160 Bussen aufgegeben werden. Dieser entspricht nicht mehr den Anforderungen. Auf dem Gelände in Barmbek Süd enstehen neue Wohnungen. Der neue Busbetriebshof Gleisdreieck bietet nicht nur die erforderlichen Mehrkapazitäten, sondern besitzt auch durch seine Lage wichtige Vorteile: Er liegt verkehrszentral in der Nähe der stark frequentierten Metrobuslinien 6, 7, 20, 23, 25, 26 und der Innovationslinie 109 sowie weiterer wichtiger Stadtbuslinien.

Platz für für 240 Elektrobusse

Jens-Günter Lang, Technik-Vorstand der Hochbahn: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir den ambitionierten Zeitplan halten können. Das Projekt läuft nicht zuletzt dank der guten Zusammenarbeit mit den beauftragten Bauunternehmen reibungslos. Aber auch die intensive und erfolgreiche Abstimmung mit den Anwohnerinnen und Anwohnern hat geholfen, dass wir sehr schnell mit dem Bau beginnen konnten“, sagte der Technik-Vorstand der Hochbahn während des Richtfests im Beisein von Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch und Henrik Falk, Hochbahn-Vorstandsvorsitzender. Horch: „Die Umstellung des Verkehrs auf emissionsfreie Antriebe ist uns in Hamburg ein besonderes Anliegen. Hier schreiten wir schon zügig voran, und der Bau dieses neuen Busbetriebshofs für 240 Elektrobusse führt uns das vor Augen. Je konsequenter wir die Busse, aber auch städtische Fahrzeugflotten, private Autos und gewerblich genutzte Fahrzeuge durch lokal schadstofffreie Wagen austauschen, umso eher wird es uns gelingen, die Luftqualität in der Stadt deutlich zu verbessern.“ (wb)
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