Planetarium Hamburg mit größtem Laser der Welt

Wann? 14.02.2017

Wo? Linnering 1, Linnering 1, 22299 Hamburg DE
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Noch ist das Planetarium im Hamburger Stadtpark eine Baustelle. Am 14. Februar 2017 wird die Wiedereröffnung gefeiert Archivfoto: wb
 
Wir sind keine Sternwarte, sondern ein Theater, das Schauspielhaus der Sterne, sagt Thomas W. Kraupe, der Direktor des Planetariums Grafik: Atelier Schümann GmbH
Hamburg: Linnering 1 |

Sternentheater im Stadtpark feiert Wiedereröffnung nach Umbau am 14. Februar

Winterhude Noch ist das Planetarium im Sockelbereich eine Baustelle, doch am 14. Februar 2017 wird es in neuem Glanz erstrahlen. Bis dahin werden der einst mit Erde verfüllte Sockel und das alte Foyer in einen neuen zweistöckigen Empfangsbereich umgebaut sein. Das Planetarium gewinnt dadurch rund 10.000 Quadratmeter neue Fläche. Zwei neue Aufzüge unterstützen dann den bisherigen, der nicht ganz bis nach oben fährt. Ein barrierefreier Zugang zu allen Veranstaltungen des Planetariums wird zur Selbstverständlichkeit. Im neuen Erdgeschoss entstehen derzeit neben dem Foyer ein Restaurant mit Außenterrasse, Schülerlabors und Räume für die Mitarbeiter. „Schülerinnen und Schüler können sich künftig ganze Vormittage hier aufhalten und anschließend durch eine Kooperation mit dem Stadtparkverein den Park unter fachlicher Anleitung besuchen“, erläutert Planetarium-Sprecher Stephan Fichtner.

Neues Klang- und Lichterlebnis


Wer im großen Sternensaal angekommen ist, den erwartet ab 17. Februar ein ganz neues Klang- und Lichterlebnis. Die Technik wird erheblich verbessert. Fünf Projektoren statt bisher zwei sorgen für eine digitale 3D-Ganzkuppelprojektion unterstützt durch eine 3D-Soundanlage. Dank dieser Technik plus Laseranlage und Mediensteuerung entsteht die weltgrößte Showlaser- und Lichtanlage. Audioanlagen lassen auch Hörbehinderte an den neuen Produktionen im Planetarium teilnehmen.

Schauspielhaus der Sterne


„Wir sind keine Sternwarte, sondern ein Theater, das Schauspielhaus der Sterne“, sagt Thomas W. Kraupe, der Direktor des Planetariums nicht ohne Stolz. Nach der Eröffnung am 14. Februar und zwei Tagen der offenen Tür am 15. und 16. Februar beginnen die Vorstellungen am 17. Februar mit der Premiere von „Wir sind Sterne - 3D“, einer unterhaltsamen Reise durch die Entstehungsgeschichte der Erde und des Lebens mit Bastian Pastewka als Sprecher. Es folgen „Polaris und das Rätsel der Polarnacht“, ein Animationsfilm über einen Pinguin und einen Eisbär, die Freunde werden, und gemeinsam die Rätsel der Polarnacht erforschen (ebenfalls ab 17.2.), die Weltpremiere von „Lichtmond – Days of Eternity“, einer Reise in phantastische Welten – Sky DuMont und Hardy Krüger jr. sind die Sprecher – (ab 24.2.) und „Limbradur und die Magie der Schwerkraft 3D“ (ab 14.3.).

Mit neuer 3D-Technik durchs All


Direktor Thomas W. Kraupe nimmt alle Interessierten ab 17. März auf die Space Tour mit, in neuer 3D-Technik durchs Universum. Aufgrund der geballten neuen Technik musste der Eintritt von 10 auf 11 Euro erhöht werden. Der Umbau, finanziert durch die Kulturbehörde, kostet wie geplant 7,5 Millionen Euro. Für die einmalige Technik gewährte die Bürgerschaft – wie berichtet – noch einen Nachschlag von zwei Millionen Euro. Mit denen das Planetarium sparsam wirtschaften will. Die fünf neuen Projektoren wurden nicht angeschafft, sondern nur für fünf Jahre gemietet. (ch)

Weitere Infos: Planetarium Hamburg
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