Band Festival Bargfeld-Stegen

Egal on Newcomer oder alter Hase, das Publikum in Bargfeld-Stegen feiert seine Bands wie die ganz Großen. Foto: pi

Das Programm steht, der Countdown läuft, am 10. August geht es los

Bargfeld-Stegen. Sein erstes Jubiläum feiert das Bandfestival Bargfeld-Stegen (BFBS) in diesem Jahr: Bereits zum 5. Mal rocken verschiedene Bands – mittlerweile aus der ganzen Republik – das beschauliche Dorf am Rande von Stormarn.
Aus der Initiative des Familientreff e.V. entsprungen schlägt das Festival immer größere Wellen. Bands aus ganz Deutschland (z.B. Dezemberkind aus Baden-Württemberg oder Peilsender aus Bayern) geben sich auf dem Dorfplatz ein Stell-Dich-Ein.
Trotzdem ist es den Veranstaltern besonders wichtig, auch Bands aus Stormarn eine Chance zu geben, betont Mitorganisator Helge Schacht. „Aus über 50 Bewerbungen ist dabei ein interessanter Mix an Bands für fast jeden Geschmack entstanden“. Am 10. August geht´s los, um 18 Uhr startet die Jersbeker Coverband „Roaring 40´s“ mit einem Mix aus Funk und Rock als echte Bandfestival-Klassiker das Spektakel.
Wenn es langsam dunkel wird, erwartet die dorfeigene Band „Kombo Kolossal“ die Zuschauer. Sie präsentieren eigene Kompositionen aus diversen Stilrichtungen. Im Anschluss wird es rockig mit „Dezemberkind“, bevor „Back with Darkness“ aus Hamburg die Bühne mit einer deftigen Mischung aus Rock und feurigen Metal-Attacken übernehmen.
Der Sonnabend beginnt in Bargfeld ganz traditionell. Mit „JOB goes POP“ wir der Tag, wie bereits in den Vorjahren, vom Jugend Orchester Bargfeld-Stegen eröffnet.
Flohmarkt am Dorfanger
Bereits um 12 Uhr startet der Flohmarkt auf dem historischen Dorfanger und geht nahtlos in den zweiten Teil des Bandfestivals über. Dabei werden an diesem Tag vor allem überregionale Bands auftreten. Zwischen den Auftritten werden die Umbaupausen von Fillacts – Musiker oder Gruppen mit einem eher kleinen Repertoire – überbrückt. Mit dabei auch Hochkarätiges wie die 18-jährige Sängerin Lisa Seehase, die beim Online-Voting für Musicstorm die meisten Stimmen erhielt. Im Laufe des Tages stehen dann noch „Die Superkerle“, „Beat Crazy“, „No Cliché“ und „Jonkanoo“ auf der Bühne. Die „Kleinstadtpioniere“, die ebenfalls im August um den Sieg im „Musicstorm“-Finale kämpfen begeisterten bereits im vergangenen Jahr die Besucher durch ihre lockere Art und den tollen Deutschrock. Extra für das Festival aus Bayern angereist ist die Band „Peilsender“, vier Burschen vom Land, die neue deutsche Popmusik zum Besten geben.
„Es ist uns wichtig, ein Festival für die ganze Familie anbieten zu können. Darauf ist das gesamte Konzept abgestimmt. Der Eintritt ist frei und insbesondere am Samstagnachmittag wird auch Kindern einiges geboten“, erklärt Helge Schacht die Hintergründe. Aus dem Prinzip heraus „keiner kann alles, aber jeder kann etwas“ hat der Familienfreff e.V. das Festival ins Leben gerufen.
Die Idee war, die Freizeit vor Ort aktiv zu gestalten und einen Raum für Begegnung schaffen. Das BFBS beweist, dass selbst eine kleine, knapp 3.000 Einwohner starke Gemeinde Thema in aller Munde werden kann. (cs)
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