Broschüre zum 100. Todestag

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Kirchenkenner Asmus Bergedorf (l) und Amtsarchivar Oliver Mesch haben sich mit Alfred Jessen beschäftigt. Auf dem Bild im Büro des Bürgermeisters sieht man noch den alten Fachwerk-Kirchturm, der in Jessens Zeit erneuert wurde. Foto: Maurer

Leben und Wirken des Trittauer Pastors Alfred Jessen gewürdigt

Trittau. Den 100. Todestag Alfred Jessens hat Asmus Bergemann zum Anlass genommen, das Leben und Wirken des früheren Trittauer Pastors in einer Broschüre nachzuzeichnen.
Jessen starb 1912 im Eppendorfer Krankenhaus, nachdem er zuvor seit 1885 insgesamt 27 Jahre in Trittau als Pastor gearbeitet hatte. „Er hat aber nicht nur für die Kirche gewirkt, sondern auch als Chronist“, betont Amtsarchivar Oliver Mesch. Alfred Jessen wurde in Arnis geboren, wuchs später in Grömitz auf. Er studierte Theologie und kam nach Stationen in Neuenkirche, Hohn und Hamdorf nach Trittau.
Seinerzeit hatte Trittau 1318 Einwohner, überwiegend Landwirte. Familie Jessen bezog das Pastorat, das heutige Bürgerhaus, am 13. April 1885.
Über die Arbeit als Pastor weiß man wenig. Erhalten sind Predigten zur Turmweihe 1888 und zur Einweihung des Chors 1911. Zudem ist Alfred Jessen der Chronist in Trittau, auf den bis heute der Archivar und alle Geschichtsinteressierten zurückgreifen.
„Die Geschichte des Kirchspiels und Amtes Trittau und seiner Umgebung“ konnte er nicht vollenden. Das Buch wurde 1914 von seinem Sohn Hermann herausgegeben und 1998 von der Gemeinde zum 750-jährigen Bestehen neu aufgelegt.
Die Chronik ist noch erhältlich und kostet 12,50 Euro. Eine Lebensaufgabe für den Amtsarchivar Oliver Mesch ist es, die Chroniken sowie das Leben der anderen Chronisten, wie den Lehrer Helmut Landt und den früheren Bürgermeister Otto Hergenhan, zu vollständigen und bis zur Neuzeit fortzuschreiben.
Die Broschüre über Alfred Jessen ist ab sofort erhältlich, sie kostet einen Euro und liegt im Kirchenbüro und in der Amtsverwaltung aus. (bm)
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