„Die Wegwerfkuh“ im Rathaus Ahrensburg

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Freia Quaß (l.) und Nicola Lorenz präsentieren ein Plakat von Jonny, einem männlichen Kalb, welches in der Ausstellung und der Lesung eine wichtige Rolle spielt Foto: Jenjahn

Die neue Ausstellung in der Stadt setzt sich mit Tierquälerei und Missbrauch auseinander

Ahrensburg Vom 5. bis 28. Oktober ist im Ahrensburger Rathaus die Ausstellung „Die Wegwerfkuh“ zu sehen. Initiiert wurde die Schau vom Verein für Tierrechte, der sich gegen Tierquälerei und Missbrauch einsetzt. Gezeigt werden Fotografien, die die Milchproduktion und ihre Folgen darstellen. Es werden aber auch Alternativen aufgezeigt, die zwar nicht an die Kühltheke des günstigen Supermarktes führen, stattdessen aber zum Bio-Landwirt. Zur Eröffnung der vierwöchigen Ausstellung wird am 6. Oktober die Autorin des Buches „Die Wegwerfkuh“ Tanja Busse erwartet. Um 19 Uhr liest sie aus dem Buch, welches der Ausstellung ihren Namen gab und steht anschließend den Besuchern zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung. Die Idee zu dieser Ausstellung entstand bei der Lektüre des im vergangenen Jahr erschienenen Buches „Die Wegwerfkuh“. „Tanja Busse stellt darin sachlich, präzise und schonungslos dar, wie die Landwirtschaft Tiere verheizt, Bauern ruiniert, Ressourcen verschwendet, aber auch, was wir dagegen tun können“, sagt Freia Quaß, Vorsitzende des Ahrensburger Vereins für Tierrechte. „Uns geht es nicht darum, die Bauern anzuklagen. Vielmehr wollen wir die Besucher der Ausstellung berühren und zum Nachdenken bewegen. Das Verhalten des Verbrauchers kann die Industrie beeinflussen“, führt sie weiter fort. Der Verein für Tierrechte setzt sich seit 1993 für die Belange der Vierbeiner ein. (oj)

Der Eintritt zur Ausstellung und zur Lesung mit Tanja Busse ist frei, die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses geöffnet
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