Farbflächen mit Konturen

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Helga Hillebrecht neben einer ihrer ArbeitenFoto: wb

Künstlerin Helga Hillebrecht zeigt ihre Arbeiten in der Wassermühle Trittau

Trittau. Ihr ganzes Leben steht im Zeichen der Kunst: Seit Mitte der 40er-Jahre bringt Helga Hillebrecht, 85, Gefühle, Empfindungen und Erlebtes auf Leinwand. Einige Werke sind ab dem kommenden Wochenende in der Galerie der Trittauer Wassermühle zu sehen.

Lange Schaffensperiode

Die Ausstellung „Mond und Wasser“ ist der Auftakt eines hoffentlich ereignisreichen und interessanten Stormarner Kunst-Jahres in der Trittauer Wassermühle. Helga Hillebrecht präsentiert in der Galerie der Kulturstätte zahlreiche ihrer Arbeiten. Die Künstlerin, die aus Ahlen/Westfalen stammt und seit vielen Jahren in Hamburg lebt, blickt auf eine lange Schaffensperiode zurück. Dies spiegelt sich in der Ausstellung wider. So werden in der Galerie Wassermühle frühe Werke aus der Mitte der 40er-Jahre aktuellen Werken gegenübergestellt.
Geöffnet bis 16. Februar
Ihre frühen Scherenschnitte treten mit monochromen Farbflächen in den Dialog und verweisen auf die umfangreiche künstlerische Sprache Helga Hillebrechts. Hillebrecht ist dabei wesentlich von Fritz Winter (1905 - 1976) beeinflusst. Ihr Vater war Kunstlehrer und hatte den späteren Klee-Schüler und abstrakten Maler einst unterrichtet. Eine lange Freundschaft verband die Familien. Während ihres Kunststudiums in Bielefeld prägte sie der Farbraum-Maler Willi Pramann (1909 - 2006) wesentlich. Nach ihrem Kunststudium war Helga Hillebrecht als Kunsterzieherin an einem Hamburger Gymnasium tätig. Seit ihrer Pensionierung widmet sie sich ausschließlich ihrer Malerei.
Bei der Vernissage am Sonnabend, 18. Januar, wird die Ausstellung um 16 Uhr durch den Trittauer Bürgermeister Walter Nussel eröffnet. Die Einführung übernimmt Hajo Schiff. Auch die Künstlerin persönlich wird anwesend sein.
Hillebrechts Werke sind dann bis 16. Februar in der Galerie der Wassermühle und im Atelierhaus (Am Mühlenteich 3) jeweils sonnabends und sonntags von 11 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei, zur Ausstellung erscheint ein Katalog. (fnf)
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