„Feuer für ein Musical, das ansteckt“

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Renate Gritschke (Produktionsleitung) (v.l.), Jacqui Dunnley-Wendt, Hauke Wendt, Sven Runge (Licht und Ton Design), Michael Sarach und Micael Bertz (stell. Direktor Parkhotel) planen das Musical im Oktober Foto: cs

Auch Bürgermeister Sarach begeistert vom zweiten 24-Stunden-Event. Vorverkauf hat begonnen

Von Christina Schlie
Ahrensburg
Das 24-Stunden-Musical kommt erneut nach Ahrensburg. Wieder versuchen Kreative und Macher innerhalb von 24 Stunden ein stimmiges Programm auf die Bühne zu bringen. Von der ersten Idee, über die Komposition, die Choreographie, das Entwickeln der Handlung mit den Darstellern bis hin zur Präsentation vor dem Publikum. Als Hauke Wendt und seine Frau Jacqui Dunnley-Wendt 2014 das amerikanische Projekt erstmal präsentieren, ernteten sie Kopfschütteln und Skepsis. Ein Jahr später ist die Realisation immer noch eine große Herausforderung, die Partner sind aber schon vollends überzeugt und begeistert. Auch Bürgermeister Michael Sarach bot sich als Schirmherr an. „Das Feuer, mit dem Hauke Wendt sich für das 24-Stunden-Musical einsetzt, ist ansteckend“, sagte er.
Am 26. Oktober kommt das Erfolgs-Format erneut auf die Bühne des Alfred-Rust-Saals. Mit dabei sind „Veteranen“ und neue Künstler. 32 Autoren, Komponisten, Regisseure, musikalische Leiter und Darsteller kommen für 24 Stunden zusammen, um vier neue Stücke zu kreieren.
Sie treffen sich am Sonntag, 25. Oktober, 23 Uhr. Dann müssen sich die Darsteller kurz, ohne musikalische Begleitung, den anderen Teilnehmern vorstellen. Während die Künstler schlafen, beginnt für die Kreativen die Nachtschicht. Sie feilschen um die Schauspieler und entwickeln in den Stunden bis zum Morgengrauen Konzepte. Am nächsten Morgen starten die Teams, komponieren Songs, entwickeln Choreographien und proben.
Spätestens um 20 Uhr muss alles fertig sein, dann hebt sich der Vorhang in der Ahrensburger Schule. Ein Motto oder konkrete Vorgaben gibt es nicht. Außer, dass die Mini-Musicals 20 Minuten dauern. „Spontanität und Können sind gefragt. Es hat sich aber auch gezeigt, dass jedes Team eine persönliche Herangehensweise hat“, sagt Wendt. Auch dieses Jahr hat er es wieder geschafft, viele bekannte Darsteller wie Patrick Stanke (Titanic), Christian Alexander Müller (Das Phantom der Oper) und Kristin Hölck (Drei Musketiere) nach Ahrensburg zu locken.
„Ahrensburg wird für einen Tag Musical-Hauptstadt“, sagt der 40-Jährige begeistert. Alle beteiligten Künstler verzichten auf ihre Gage. Der Erlös der Benefizveranstaltung kommt der Jugendarbeit des Freundeskreises für Flüchtlinge Ahrensburg zugute. Karten gibt es für 29 Euro ab sofort unter www.24-Stunden-Musicals.de
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