„Gin Rommé“

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Die Geschwister Ellen und Holger Schwiers im Schauspiel „Gin Rommé“.

Theaterstück über Spielleidenschaft im Altersheim

Bargteheide. Der Kulturring präsentiert das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Stück „Gin Rommé“ von Donald Coburns. Zunächst zeigt sich das Schauspiel als lustige Komödie, bei der sich Weller Martin (Holger Schwiers), der seit seinem Herzinfarkt im Altenheim lebt, dickköpfig der „fürsorglichen Belagerung“ durch das Pflegepersonal verweigert.
Wellers Leidenschaft für das Kartenspiel „Gin Rommé“ führt ihn mit Fonsia Dorsey (Ellen Schwiers) zusammen, die sich mit den Heimverhältnissen besser arrangiert zu haben scheint, letztlich aber unter den vielen Alten genauso einsam ist, wie er.
Das Spiel mit den Karten wird zum Bindeglied zwischen ihnen und zum Katalysator unterschwelliger Konflikte.
Daraus ergibt sich eine zunehmende Spannung, die teilweise unerträgliche Wahrheiten ans Licht bringt. Durch die Diskussionen um die Zustände in Altersheimen und die Probleme der immer älter werdenden Gesellschaft hat das Stück eine neue Aktualität bekommen. (cs)

Montag, 5. November, 20 Uhr im Kleinen Theater. Karten ab 21 Euro, erhältlich im Reisebüro Schügner oder unter Kulturring Bargteheide
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