„Morden im Norden“

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Der Ahrensburger Andreas Behm ließt bei „Morden im Norden“ Foto: fnf

Ahrensburger Autor Andreas Behm liest am 25. September aus seinem Krimi

Ahrensburg. Russische Mafia, sadistische Serientäter, Killerpärchen mit Stasi-Vergangenheit. Der Ahrensburger Autor Andreas Behm lässt Kommissar Harald Hansen an den Abgründen der Gesellschaft ermitteln. „In Krimis lassen sich alle gesellschaftlichen Themen verarbeiten“, sagt der Ahrensburger. Der Krimiautor ließt am 25. September mit drei Kollegen im Marstall unter dem Titel „Morden im Norden“ aus seinem Werk. Behm wuchs in Hamburg und Ahrensburg auf, beendete seine schulische Karriere mit dem Abitur 1977. Erste literarische Kleinwerke veröffentlichte er 1979/1980 in Form zweier schmaler Gedichtbände im Eigenverlag.
Nach dem Abitur studierte er einige Semester Germanistik und Philosophie, bevor er den Weg vieler Geisteswissenschaftler einschlug und als Taxiunternehmer arbeitete. 1998 machte er sich als Inhaber eines Modellbahn-Fachgeschäfts in Norderstedt ein zweites Mal selbständig.
„Irgendwann habe ich mir gesagt, dass kann es noch nicht gewesen sein“, so Behm. „Ich hatte schon länger eine Idee für einen Krimi im Kopf“, sagt der 57-Jährige. Immer zwischen 22 Uhr und Mitternacht setzte er sich an seinen Computer, tippte und tüftelte an einer Geschichte – zwei Jahre lang. Kommissar Harald Hansen war geboren, mit ihm das erste Buch einer Tetralogie: „Die Moral eines Killers“.
Erste Versuche, das Buch professionell zu vermarkten scheiterten. Zehn angeschriebene Verlage sagten ab. „Ich bin kein allzu geduldiger Mensch. Ich hatte keine Lust, noch ein paar Jahre auf Absagen von Lektoren zu warten“, so Behm und verlegte den Titel als „Book on Demand“.
Erst mit dem zweiten Buch „Der Lippennäher“ (2011) fand sich der Acabus Verlag mit Sitz in Hamburg, der auch den ersten Fall von Kommissar Harald Hansen verlegte, später dann den dritten Teil „Der Spion ohne Vaterland“ (2012).
„In deutschen Romanen vermisse ich häufig die Action, die in amerikanischen Krimis üblich ist. Bei mir gibt es auch schon mal eine Schießerei“, sagt Andreas Behm.

Am Donnerstag, 25. September, ließt Andreas Behm bei der Veranstaltung „Morden im Norden“ aus „Der Spion ohne Vaterland.“ Neben Behm lesen auch Bella-Block-Autorin Doris Gercke, Gunter Gerlach und der Hamburger Krimiautor Christian Kraus. (fnf)
Morden im Norden, Donnerstag, 25. September, 20 Uhr, Kulturzentrum Marstall
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