Musikalischer Umzug des Jugendchores

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Kantoreimitglied Claudia Faustmann und Kantorin Barbara Fischer laden zu den Kirchenmusiktagen ein, von denen der musikalische Umzug der Kinder ein Teil ist.Foto: Maurer
Trittau. Der fünfte Geburtstag der Singschule Jona in der Martin-Luther-Kirche wird mit einem musikalischen Umzug durch Trittau, an dem 120 Kinder teilnehmen, gefeiert. Nicht nur Kirchenlieder, auch peppige Kinderlieder und Poppiges wie „The Lions sleeps tonight“ aus König der Löwen oder das „Calypso Gloria“ stehen auf dem Programm.
Unterstützt werden die 65 Kinder und Jugendliche der Jona-Chöre durch Kinderchöre aus Großhansdorf, Meiendorf-Oldenfelde, Lütjensee und des Gymnasiums Trittau. Die Gäste bringen als Geburtstagsgeschenk eigene Lieder mit, so hat der Kinderchor aus Großhansdorf zum Beispiel Afrikanisches angekündigt.
Los geht es mit Ansingen
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr an der Martin-Luther-Kirche mit dem Ansingen. Um 16.30 Uhr startet der Umzug in Richtung Europaplatz. Dort wird gesungen, es gibt Ansprachen der politischen Gemeinde sowie Spendenübergaben einiger Sponsoren. Mit dabei auch die Jona Orchesterband, in der neben den Singschülern auch Eltern und Geschwister mitwirken. Vom Europaplatz aus bewegt sich der Umzug weiter durch die Poststraße, Vorburg, Schulstraße, Campestraße, Rausdorfer Straße und Kirchenstraße zurück zur Kirche. Dort wird zum Abschluss Dixieland Jazz mit den „Hot Jazz Wheepers“ geboten. Zur Stärkung gibt es etwas zu essen vom Grill und zu trinken.
Die Veranstaltung ist eingebunden in die Stormarner Kirchenmusiktage. In der Orgelpunktreihe, bei der kreisweit zur gleichen Zeit ein Lutherlied erklingt, wird um 18 Uhr ein Lutherlied angestimmt.
Als Kantorin Barbara Fischer vor fünf Jahren an die Martin-Luther-Kirche kam, gab es keine Kinderchöre. Heute gibt es vier Chöre nach Alter gestaffelt mit 65 Mitgliedern zwischen fünf und 18 Jahren. „Die musikalische Arbeit ist ein wichtiger Teil der Jugendarbeit geworden“, lobt Pastorin Anke Schäfer. Viele Kinder, die im Kindergartenalter beginnen, bleiben dabei. Nur mit den Jungs gibt es ein Problem: Etwa ab dem Grundschulalter gilt es als „uncool“, im Chor zu singen, teilweise werden Jungs in der Schule gemobbt, wenn sie davon erzählen.
„Das alte Klischee gilt noch immer: Mädchen singen im Chor und reiten, Jungs spielen Fußball. (bm)

Musikalischer Umzug,
Mittwoch, 19. September,
16 Uhr Martin-Luther-Kirche.
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