Platt op de Deel

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Das Manuskript des geplanten Hörspiels wurde von Hauke-Harro Hand nach historischen Vorlagen erstellt Foto: wb

Sieker Kreis sucht Akteure für ein dargestelltes Hörspiel

Siek Das dargestellte Hörspiel „De nich will dieken, de mutt wieken“ stellt eine Szene nach, die etwa vor 400 Jahren stattgefunden hat und noch heute aktuell sein könnte. Hintergrund ist die Planung von Friedrichstadt, die der Herzog von Gottdorf, Friedrich III, vorantrieb. Das ehrgeizige Ziel war, ein zweites Hamburg an der Eider entstehen zu lassen. Zum Aufbau wurden Fremde angeworben. Sie waren Spezialisten, Deiche zu bauen und Land trocken zu legen. Geldgeber waren wohlhabende Amsterdamer Bürger, die aber in einem Vertrag forderten, dass die Bürger der neu gestalteten Region sich auch finanziell beteiligen müssen, da ihr Land an Wert gewonnen hat. Jetzt geht es dafür in einer Schankstube des Kirchspiels Süderstapelholm hoch her. Den das ist Hintergrund und Spielort des dargestellten Hörspiels, das der Sieker Kreis im Juni/Juli im Kotten – dem liebevoll renovierten Veranstaltungsraum des Kulturkreises, Sieker Berg 9 – zur Aufführung bringen will. Gesucht werden deshalb sechs männliche Stimmen, die des Plattdeutschen mächtig sind. Der Text wird abgelesen, aber der Vortrag soll mit Kostüm und Geste begleitet werden. Um so realistisch wie möglich die damalige Stimmung einzufangen, wird das Hörspiel von Bild und Ton begleitet.
Uwe Kahle, erster Vorsitzender des Sieker Kulturkreises, lädt zu Proben in das Haus der Vereine freitags von 18 bis 20 Uhr ein. Um so bald wie möglich die erste Probe festlegen zu können, werden die Herren mit plattdeutscher Neigung und geschichtlicher Begeisterung gebeten, sich bei Uwe Kahle (04107/850724) oder per Mail unter info@sieker-kreis.de zu melden.
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