Theater aus Leidenschaft

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Die Schauspieler Marc Mundschenk, Ulrike Stehr, Heidi Borchert-Schlichting, Antja Schumacher-Neitzel, Rolf Wilke und Katja Steffel (v.l.) proben eifrig Fotos: Willkomm

Helmut Zierl steht Trittauer Laienschauspielern zur Seite. Aufführungen im Spätsommer

Von Andreas Willkomm
Trittau. Die Trittauer Laienspieler und Helmut Zierl proben bereits seit Monaten das Schauspiel „Frau Müller muss weg“ von Lutz Hübner. Der Termin für die Aufführungen musste in den Spätsommer verlegt werden, Helmut Zierl ist ein gefragter Schauspieler.

Ein dreiviertel Jahr ist es her, dass Helmut Zierl und die Trittauer Laienspieler übereingekommen sind, das Schauspiel „Frau Müller muss weg“ einzustudieren. Der Autor hatte Zierl die Genehmigung erteilt, sein Schauspiel mit Laienspielern aufzuführen. Außerdem wollte der Schauspieler das Ganze für einen guten Zweck durchführen.
Alle Einnahmen werden für verschiedene Projekte in und um Trittau und Lütjensee gespendet. Vier Aufführungen finden nun statt, zwei im Trittauer Gymnasium und zwei im Lütjenseer Dörphus. In Trittau wird am 10. und 11. September, in Lütjensee am 17. und 18. September gespielt. So oft es geht stehen die Laienschauspieler auf den Brettern der Probebühne, oft mit Helmut Zierl, der mit den besten Theatertipps sehr hilfreich ist. Ist er verhindert, übernimmt Bettina Korger die Vertretung und arbeitet mit ihren Schauspielern die umfangreichen Regieanweisungen auf.

Über die Zeit ist zwischen den Laienschauspielern und Helmut Zierl eine Freundschaft entstanden, die sicherlich auch über die Aufführungen hinaus Bestand haben wird. Was für die Laienspieler auf jeden Fall bleibt, ist die Erfahrung, mit einem so routinierten Schauspieler zusammengearbeitet und einiges an Tipps und Tricks von ihm bekommen zu haben.

Denn damit spart Zierl nicht. Als Regisseur zeigt er sich von einer ganz neuen Seite, die er ebenfalls sehr professionell bedient. Mit ganz viel Zuckerbrot und manchmal auch ein wenig „Peitsche“ holt er Erstaunliches aus seinen Schauspielern heraus. Er selber ist sich sicher, genau die richtigen Typen für dieses charmante und tiefsinnig witzige Stück gefunden zu haben.
Wer glaubt, ein Stück mit nur sechs Akteuren auf der Bühne, das hat man doch ganz schnell drauf, der täuscht sich gewaltig. Mit jeder Probe ändert sich immer wieder etwas im Schauspiel, das Stück erhält eine eigene Dynamik.
Der Kartenvorverkauf wird von den Trittauer Laienspielern organisiert und der Start wird zeitgerecht bekanntgegeben.
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