Verstärkung fürs JuZe-Team gesucht

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Nils-Olaf Peters, Leiter des Jugendzentrums Trittau, ist auf der Suche nach einer Mitarbeiterin Foto: bm
Trittau Die Gemeinde sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine pädagogische Fachkraft und nimmt noch bis 15. Mai Bewerbungen an. Das Angebot des Jugendzentrums soll vor allem im Hinblick auf die Mädchenarbeit erweitert werden. „Vor einigen Wochen waren mehr Mädchen im Zentrum als Jungen“, sagt Nils-Olaf Peters, Leiter des Jugendzentrums (JuZe). „Sie fragten, wann denn die Honorarkraft wieder kommt, die eine Zeit lang im Zentrum tätig war. „Aber die ist gerade Mutter geworden“, sagt Peters. Das zeige jedoch die Nachfrage bei den Mädchen nach einer Erzieherin.

„Wir möchten unser Team, um eine weibliche Fachkraft verstärken.“ Nils-Olaf Peters

„Wir möchten unser Team, das aus mir und einem männlichen Kollegen besteht, um eine weibliche Fachkraft verstärken“, erklärt Peters. Diese soll auch Ansprechpartner für die Mädchen und für deren Fragen sein, denn für manche Themen oder Probleme - gerade in der Pubertät wenden sich die weiblichen Jugendlichen doch lieber an eine Frau. „Beispiel Beziehungsprobleme, da vertrauen sich auch einige mir an, aber es fehlt hier eine Kollegin. Das wäre ohnehin für die gesamte Stimmung im Haus gut, denn die Jungs reagieren anders auf eine weibliche Kraft“, so Peters. Zumal wenn sein Kollege im Sommer Dienst im Schwimmbad macht, sei er derzeit allein im Jugendzentrum. Und das ist oft gut besucht – mit Jugendlichen zwischen zwölf und 23 Jahren.
Wenn das Zentrum voll ist, sei es schon eine Herausforderung, der Nachfrage gerecht zu werden, sagt Nils-Olaf Peters, der früher in Trittau als Streetworker gearbeitet hat. Der Erzieher ist seit sieben Jahren im JuZe tätig und leitet das Zentrum seit 2013.
„Wir sind für die Jugendlichen Ansprechpartner, Seelsorger, Psychologe, Pädagoge und Animateur zugleich.“ Dennoch sehe er sich nicht als Vorturner. Das Konzept der offenen Jugendarbeit sei es, einen Platz in der Freizeit anzubieten, an dem man kommen und gehen kann, wann man möchte. Das JuZe ist montags bis freitags von 13 bis 20 Uhr geöffnet. Alles ist kostenlos für die Jugendlichen. Es gibt keine Hausordnung. „Das wollen wir hier zusammen mit den Jugendlichen entwickeln“, sagt Peters, der jedoch nur sehr selten bei Streitigkeiten eingreifen muss.
Das Zentrum bietet neben Billard, Kicker, Tischtennis, Playstation und Internetcafé seit letzter Woche auch einen Boxsack sowie einmal wöchentlich Boxen bei einem lizensierten Trainer an. Das sei dann schon für einige nicht leicht, diesen festen Termin einzuhalten, so Peters. Es gibt keine weiteren Projektgruppen. Die Ideen und Initiativen sollen von den Jugendlichen ausgehen, die das Angebot im JuZe mitbestimmen. „Viele haben außer Schule noch Nachhilfe, Musik und Sport. Die möchten einfach nicht noch weitere Termine haben.“ (kei)
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