Viel Platz für Kunst

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Hannah Rath mit dem Werk „Spiegelbild“, das aus vier Scheiben besteht Foto: bm

Hannah Rath ist in Trittau angekommen

Trittau Hannah Rath lebt seit Mai in der Wassermühle und hat Raum, sich mit ihrer Kunst zu beschäftigen. Mittlerweile hat sich die Stipendiatin der Sparkassen-Kulturstiftung gut in der Gemeinde eingefunden. „Ich fühle mich wohl hier, genieße das große Atelier und die Nähe von Arbeiten und Wohnen“ sagt die gebürtige Marburgerin, die an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg studiert hat und dort bis zum Antritt ihres Stipendiums lebte. Arbeitsbedingungen wie sie sich ihr in Trittau bieten, sind in Hamburg kaum zu finden und wenn dann unbezahlbar. Hannah Rath beschäftigt sich mit Sprache und Text nicht im literarischen Sinn, sondern indem sie mit Texten und Buchstaben experimentiert, sie neu ordnet und anderen Bedeutungen zuweist. „Das feste Ordnungssystem der Sprache hat Lücken, das fasziniert mich“, erklärt sie. So sei zum Beispiel ihr Vorname Hannah von rechts nach links oder links nach rechts lesbar. Die Künstlerin verschiebt Zeichen und Buchstaben in Texten. Dadurch entstehen bildnerische Motive. Auch der Raum als Bezugsgröße ist für ihre Schöpfungen wichtig. Je nachdem, wie ein Kunstwerk gestaltet ist, bewegt sich der Betrachter anders. Im Herbst nimmt Hannah Rath auch an einer Ausstellung im Marstall in Ahrensburg teil. Dort werden sie und andere Künstler unter dem Titel „Von Wörtern und Räumen“ einen Teil ihrer Arbeiten zeigen. In der Wassermühle wird Hannah Rath, wenn ihr Stipendium im Frühjahr 2016 endet, ihre Werke in einer Abschlussausstellung präsentieren. (bm)
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